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20.08.1999 - 

Mobile Computing/Kommentar

IT an jedem Arbeitsplatz

Miniaturisierung und Internet spielen zusammen, wenn es darum geht, für immer mehr Anwendungen immer leistungsfähigere, aber geringer dimensionierte "mobile Devices" zu entwickeln. Theoretisch an jedem Ort der Welt kann damit auf Unternehmensdaten zugegriffen werden. Das ist State of the Art. Und so sind denn auch Notebooks im Gepäck des Außendienstmitarbeiters oder des Entwicklers vor Ort eine Selbstverständlichkeit.

Handhelds, die spezialisierteren und noch kleineren Familienmitglieder dieser fruchtbaren Computerpopulation, legen sich derzeit Handy-Eigenschaften zu, im Gegenzug warten die millionenfach vorhandenen Handies mit Computer-Features auf. Das Gerätespektrum läßt - so will es scheinen - keine Rechen- oder Kommunikationswünsche mehr offen. Also explodiert der Markt, nicht nur was das Volumen angeht, sondern auch im Hinblick auf die Vielseitigkeit und Anzahl der Gerätevarianten.

Internet-Abfragemöglichkeiten und komfortable Infrarot-Schnittstellen sind Standard, genauso wie Synchronisationssoftware, die dafür sorgt, daß die Bonsai-Rechner Daten mit anderen Systemen austauschen können.

Doch auch in der Produktion, bei der Wartung komplexer Großanlagen und im Maschinenbau kommen "die Kleinen" immer häufiger zum Zuge. Heute noch vereinzelt in innovativen Pilotanwendungen zu finden, werden Mobile Devices in absehbarer Zeit zum täglichen Handwerkszeug an der Fertigungsstraße gehören. Körpernah getragene Kleinstrechner übernehmen dann, kombiniert mit Sensortechnik oder Virtual-Reality-Tools, eine heute noch ungewöhnliche Feinabstimmung im Produk- tions- oder Wartungsprozeß.

So steht Rechnerleistung demnächst wohl an jedem Arbeitsplatz in jeweils optimal angepaßter Anwendung zur Verfügung. Denn auch diese Zukunft hat schon begonnen.