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13.10.2000 - 

Die Claims sind noch nicht abgesteckt

IT-Anbieter kämpfen um Image als E-Experten

MÜNCHEN (CW) - Unternehmen aus der Computerbranche investieren jährlich Millionenbeträge in die Werbung und das eigene Image. Trotzdem ist es bisher nur den wenigsten IT-Anbietern gelungen, sich im Gedächtnis der Anwender als E-Business-Provider festzusetzen.

Nach einer Befragung von fast 500 DV- und Business-Entscheidern kamen die Analysten der Meta Group zu dem Ergebnis, dass auf der Anwenderseite häufig noch Verwirrung über das Thema E-Business herrscht. Immerhin 109 Firmen wurden genannt, als es um die Frage der größten Bekanntheit in diesem Bereich ging - eine "zum Teil bunte Mischung", wie die Meta Group feststellte. Nicht nur IT-Dienstleister waren hier vertreten, sondern auch Internet-Service-Provider, Logistikdienstleister, Online-Buchhändler und reine Produktanbieter.

Als klarer Image-Sieger ging IBM aus dem Rennen, was nicht weiter verwundert, denn schließlich schrieb sich das Unternehmen E-Business als einer der ersten IT-Anbieter auf die Fahnen. Ein Drittel der Befragten wählte die Firma aus Armonk an die Spitze. Platz zwei belegte SAP mit 15,7 Prozent vor Hewlett-Packard, das 5,4 Prozent erreichte (siehe Grafik auf Seite 1).

Als Grund für das gute Abschneiden von IBM und SAP nannte Meta den gewichtigen Werbeetat der Firmen, die in puncto E-Business "technologisch nicht unbedingt an vorderster Front" zu finden sind. Bei SAP komme hinzu, dass die Presse häufig berichtet habe, die Walldorfer hätten den Trend zum E-Business verschlafen. Dadurch brächten Anwender inzwischen das "E" mit SAP in Verbindung.

Firmen wie Ariba, Commerce One oder Vignette landeten hingegen beim Bekanntheitsgrad auf den hinteren Rängen. Sie seien wohl nur dem fachkundigen Anwender geläufig, so die Analysten. Dennoch biete sich im derzeitigen Marktstadium noch die Chance, bei einem entsprechenden Marketing-Engagement ein starkes E-Image aufzubauen.