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15.04.2005

IT-Arbeitsmarkt: Die Euphorie lässt nach

Im ersten Quartal stieg die Zahl der freien IT-Stellen um 25 Prozent, das ist halb so viel wie im Januar.

Zuerst die gute Nachricht: Die jüngste Adecco-Auswertung der IT-Jobangebote in 40 Tageszeitungen und der computerwoche ergab, dass die Zahl der freien IT-Stellen im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr von 3985 auf 5011 gestiegen ist. Die weniger gute: Der Januar-Anstieg um 50 Prozent wurde im Februar und März bei weitem nicht erreicht. Nach wie vor bewegt sich der Stellenzuwachs auf weit niedrigerem Niveau als vor drei bis fünf Jahren.

Mit 1533 Angeboten kommen wie gewohnt die meisten Offerten aus Beratungs- und Softwarehäusern. Mehr IT-Posten besetzen laut Adecco auch die Fahrzeugbauer, Verlage, die Elektronik- und Telekommunikationsindustrie sowie die Finanzdienstleister. Um 13 Prozent zurückgegangen ist die Zahl der IT-Jobs im öffentlichen Dienst, nachdem im Vorjahr der Staat einer der zuverlässigsten Garanten für IT-Neueinstellungen war.

Nach Tätigkeiten gerechnet, entfiel der stärkste Zuwachs auf Organisation und Koordination sowie firmeninterne Berater. Diese Bereiche legten um 60 Prozent auf 621 freie Stellen zu. Ebenfalls im Aufwind befinden sich die Anwendungsentwickler. 1094 Stellen waren für diese Berufsgruppe ausgeschrieben, was einem Plus von immerhin 50 Prozent entspricht. Lediglich die Netzfachleute sind weniger gefragt als im Vorjahr. Stärker gesucht als im Vorjahr sind auch Verkäufer, Datenbank- sowie Systemspezialisten. Einen Platztausch gab es bei der regionalen Verteilung der Offerten.

Nachdem im vorigen Jahr Nordrhein-Westfalen die Liste der Bundesländer mit den meisten IT-Jobs anführte, übernehmen nun Bayern mit 821 und Baden-Württemberg mit 749 Inseraten die vordersten Plätze, Nordrhein-Westfalen folgt mit 690 IT-Stellen. (hk)