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02.09.2005 - 

Techpoll

IT-Budgets in den USA bleiben solide

Die US-amerikanischen CIOs haben ihre Budgetprognosen wieder leicht nach unten korrigiert. Nach der jüngsten "Techpoll"-Umfrage der CW-Schwesterpublikation "CIO" rechnen die 207 im August befragten Technikchefs damit, dass ihre verfügbaren Mittel in den kommenden zwölf Monaten um 7,1 Prozent steigen werden - im Juli waren sie noch von einem Zuwachs um 10,1 Prozent ausgegangen.

Trotz der leicht rückläufigen Erwartungen deuteten die aktuellen Techpoll-Ergebnisse auf eine solide, bis zum Jahresende anhaltende Investitionsbereitschaft hin, so die Initiatoren der Studie. Getrieben würden die Ausgaben vor allem durch die Vielzahl überfälliger IT-Projekte insbesondere im Applikationsbereich, von denen die CIOs berichteten.

Rückstand bei den IT-Projekten

Als derzeit größte Effektivitätsbremse nannten die Technikchefs (25,7 Prozent) einen enormen Auftragsüberhang. Ein weiteres Hindernis seien kleine Budgets (15,5 Prozent), gefolgt von einem Mangel an Zeit für Planung und Strategiefindung (13,1 Prozent). Knapp zehn Prozent der IT-Entscheider wiederum fühlen sich durch überzogene Erwartungen ihrer Fachbereichskollegen in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben behindert.

Des Weiteren werden die unbeständige Wirtschaftslage (6,3 Prozent) sowie ein Defizit an technischen Fertigkeiten in der IT-Abteilung (5,8 Prozent) empfunden. Die nach unten korrigierte Budgetprognose schlägt sich auch in den beiden nach wie vor wichtigsten Investitionsbereichen Sicherheit und Speicher nieder: So haben aktuell 51,7 Prozent der CIOs vor, verstärkt in Security-Software zu investieren - im Juli waren es noch 58,3 Prozent. 51,2 Prozent (Juli: 52,5 Prozent) der Interviewten wollen mehr Geld für Storage-Systeme ausgeben. (kf)