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06.09.2007

IT-Chefs halten sich nur drei Jahre

Einer aktuellen Studie zufolge erleben die wenigstens CIOs, welche Früchte ihre komplexen IT-Projekte tragen.

Auf Betreiben des Dienstleisters EDS befragte das Marktforschungsunternehmen Populus 50 CIOs aus Großunternehmen nach ihrem Karriereverlauf und der Dauer ihrer IT-Projekte. Wie sich dabei herausstellte, wechseln die IT-Verantwortlichen im Schnitt alle 38 Monate ihren Job. Die immer komplexer werdenden IT-Transformationsprojekte bräuchten jedoch deutlich mehr Zeit, um ihre positiven Auswirkungen zu entfalten, so die Studie. Derzeit ernteten die wenigsten CIOs, was sie gesät hätten.

Aus der Sicht von EDS ist dieses Missverhältnis dem Image der CIOs abträglich. Wenn sie während ihrer Beschäftigungszeit keine Resultate erzielten, gälten sie auch nicht als erfolgreich eine Schlussfolgerung, die wohl jedem einleuchtet.

Spätestens nach hundert Tagen durchstarten

Den Empfehlungen des IT-Dienstleisters zufolge sollte ein CIO seine Hauptprojekte innerhalb der ersten hundert Tage nach seinem Amtsantritt auf den Weg bringen. Denn angesichts seiner kurzen Aufenthaltszeit stehe er unter steigendem Erfolgsdruck.

Darüber hinaus fand Populus Folgendes heraus: 82 Prozent der CIOs haben einen technischen Background, die Mehrheit kommt von außen in das Unternehmen hinein, und fast alle haben IT-Erfahrung, bevor sie ihre erste Position als Chief Information Officer bekleiden.

Was dem geplagten CIO das Leben noch schwerer macht, ist die "Value Trap", so die EDS-Diktion: Die befragten IT-Chefs könnten nur ein Fünftel ihres Budgets für Projekte ausgeben, "die wirklich den Unterschied ausmachen". Geschätzte 80 Prozent der verfügbaren Finanzmittel verschlinge das Aufrechterhalten des Betriebs.

Wie der Brancheninformationsdienst "Computerwire" anmerkt, wird ein kluger CIO deshalb die Größe seiner Projekte mit Bedacht planen: Sie sollten umfangreich genug sein, um spürbaren Einfluss auf das Unternehmensgeschäft auszuüben, aber nicht so gigantisch, dass sie innerhalb von drei Jahren keinen Abschluss fänden. (qua)