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Ifo-Institut befragt 291 deutsche Unternehmen


01.12.2000 - 

IT-Dienstleister erwarten im nächsten Jahr weiteres Wachstum

MÜNCHEN (CW) - Deutschlands Dienstleister in der Informationstechnlogie haben nach einer Studie des Münchner Ifo-Instituts im ersten Halbjahr 2000 trotz schwächeren Umsatzwachstums ihren Optimismus nicht eingebüßt. Ein großes Problem bleibt der Mangel an Fachkräften.

Aus der im Juli und August 2000 erstellten Umfrage des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung geht hervor, dass es großen Dienstleistern mit mehr als 100 Millionen Mark Umsatz deutlich besser geht als kleinen Vertretern der Branche. Insgesamt waren mehr als die Hälfte der befragten Firmen mit ihrer Geschäftslage zufrieden, 60 Prozent rechneten mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte.

Nach dem Auftragsboom vor dem Jahr-2000-Wechsel und der Umstellung auf den Euro haben sich die IT-Dienstleister vom da-rauf folgenden Tief noch nicht ganz erholt. Hatten im Sommer 1999 noch knapp 70 Prozent der Befragten ihre Lage als "gut" bezeichnet, waren es dieses Jahr nur noch 55 Prozent.

Kleinere Firmen eher unzufrieden als GroßeLediglich sechs Prozent nannten ihre derzeitige Situation "schlecht". Bei den kleineren Dienstleistern waren immerhin 14 Prozent mit ihrer Lage unzufrieden. Ein positives Urteil gaben zwei Drittel der Großunternehmen, aber nur jeder dritte Kleinbetrieb ab.

Das Beschäftigungswachstum nahm laut Ifo-Studie im zweiten Quartal 2000 auf rund 2,5 von 3,25 Prozent ab. Dennoch gab jedes zweite Unternehmen an, nicht ausreichend Fachkräfte zu fin-den. Die in der Beratung und Entwicklung von Software tätigen Firmen klagten zuletzt über eine schwächere Auftragslage, erwarteten aber im zweiten Halbjahr 2000 kräftige Umsatzsteigerungen.

Auch in der Auslagerung von System- und Netzwerkdiensten zeigte sich bereits eine deutliche Erholung: Über die Hälfte der befragten Betriebe erwarteten in den nächsten Monaten höhere Umsätze.

Die Münchner Wirtschaftsforscher hatten 291 Firmen mit einem Umsatz von insgesamt 22,8 Milliarden Mark befragt. Dies entspricht laut Ifo-Institut fast 43 Prozent des gesamten Marktes.