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07.11.2003 - 

ZEW-Studie unter 1200 Unternehmen

IT-Dienstleister haben interne Prozesse überarbeitet

NEUSS (CW) - Die Dienstleister der Informationsgesellschaft haben die letzten zwölf Monate intensiv genutzt, um ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Prozessinnovationen zu verbessern. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage unter 1200 Unternehmen, betrieben vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Neuss.

Zu den Dienstleistern der Informationsgesellschaft zählen laut ZEW-Definition unter anderem DV-Dienstleister und -Vermieter, der ITK-Fachhandel (ITK = Informationstechnologie und Telekommunikation), Steuer- und Unternehmensberatungen, Wirtschaftsprüfer, Architekturbüros sowie Forschungs- und Entwicklungshäuser. Die große Mehrzahl dieser Firmen haben im letzten Jahr eigenen Angaben zufolge erheblich in ihre Wettbewerbsfähigkeit investiert und dabei vor allem auf neue beziehungsweise verbesserte Techniken vertraut. Zur Optimierung der unternehmensinternen Abläufe werden vielfach organisatorische Änderungen herbeigeführt.

Besonders engagiert zeigten sich die TK-Dienstleister sowie Unternehmen der technischen Beratung und Planung. Mehr als 90 Prozent der befragten Firmen gaben an, neue Techniken eingeführt zu haben. Die Anbieter von DV-Diensten waren hingegen weniger aktiv. Hier lag die Quote der Befragten, die zur Prozessoptimierung neue technische Mittel nutzten, bei knapp 77 Prozent, wogegen nicht einmal die Hälfte der Unternehmen aus dem ITK-Handel ihr technisches Equipment erneuert hat.

Auch in der Arbeitsorganisation suchen die Anbieter verstärkt nach Möglichkeiten zur Flexibilität. Das zeigt sich insbesondere daran, dass die Dienstleister zunehmend befristete Arbeitsverträge vereinbaren. Dieser Trend erstreckt sich über alle Branchen, lediglich der ITK-Handel macht von dieser Beschäftigungsform auffallend selten Gebrauch. Zwei weitere Maßnahmen der Arbeitsflexibilisierung, die Beschäftigung freier Mitarbeiter und die Vergabe von Tätigkeiten an Fremdfirmen, werden dagegen von DV- und TK-Dienstleistern nicht in dem Maße betrieben, wie es etwa bei den technischen Beratern und in Architekturbüros üblich ist. (jha)