Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

14.07.2006

IT-Dienstleister stellen ein

Experten mit Projekterfahrung und Beratungskompetenz sind gefragt.
Angesichts steigender Umsatz- und Gewinnerwartungen wollen die IT-Dienstleister in diesem Jahr wieder Mitarbeiter einstellen.
Angesichts steigender Umsatz- und Gewinnerwartungen wollen die IT-Dienstleister in diesem Jahr wieder Mitarbeiter einstellen.

Der IT-Servicemarkt hat wieder Personalbedarf. Einer Studie von Berlecon Research zufolge will mehr als die Hälfte der deutschen IT-Dienstleister in diesem Jahr einstellen. Gesucht werden vor allem Experten, die umfangreiche Projekterfahrung, spezifisches technisches Know-how und Beratungskompetenz mitbringen.

Fachleute sind teuer

Fachleute sind jedoch rar und teuer. Auch für die Suche nach Spitzenkräften fallen erhebliche Kosten an. Die Analysten befürchten daher, dass sich die Belebung des IT-Servicemarkts weniger in den Gewinnen der Anbieter als vielmehr in den Bilanzen der Headhunter und auf den Gehaltsabrechnungen der vermittelten Experten widerspiegelt. Vergleichbar sei die- ses Phänomen mit dem Fußballgeschäft, wo die Konzentration auf wenige Spezialisten für stetig steigende Spielergehälter und Transfersummen sorgt, während die Zahl der finanziell angeschlagenen Fußballvereine zunimmt.

Nach Ansicht von Berlecon sollten IT-Dienstleister auch in der eigenen Belegschaft nach potenziellen Experten suchen. Wer Angestellte, deren Arbeitsplätze obsolet geworden sind, rechtzeitig für neue Geschäftsfelder weiterbilde, könne qualifizierte Fachkräfte gewinnen und dabei gleichzeitig Betriebskapital erhalten und Entlassungskosten einsparen, so das Argument.

Aus- und Weiterbildung sinnvoll

Sinnvoll sei auch die zielgerichtete Ausbildung von Hochschulabsolventen über Trainee-Programme und Job-Coaching. Solche Maßnahmen seien im Hinblick auf die geburtenschwachen Jahrgänge auch ein Schritt zur Sicherung des zukünftigen Führungspersonals.

Allerdings ist das Aus- und Weiterbilden von eigenen Mitar- beitern teuer. Anders als bei der Einstellung "fertiger" Experten rechnet sich der Aufwand erst spät. Für einen dauerhaften Erfolg ist laut Berlecon zudem eine langfristige Personalplanung erforderlich - etwa Strategien, um die ausgebildeten Fachkräfte dauerhaft ans Unternehmen zu binden. Wichtig sei auch die Identifikation von IT-Servicethemen, in denen mittel- und langfristig ein Bedarf an Spezialisten besteht. (sp)