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Gute Noten für Europa beim Weltwirtschaftsforum in Davos

IT-Dornröschenschlaf ist beendet

13.02.1998

Das Weltwirtschaftsforum in Davos dient immer wieder auch zur Beurteilung der Innovationsfähigkeit der Europäer. Im vergangenen Jahr sahen sich Bill Gates und Andrew Grove, Amerikas Wunderkinder der Informationstechnologie, noch dazu veranlaßt, den Europäern zu empfehlen, nicht länger die amerikanischen Erfolgsstories zu ignorieren und endlich für mehr Risikokapital und einen einfacheren Börsenzugang zu sorgen.

In diesem Jahr präsentierten sich Europas Spitzenkräfte der High-Technology deutlich selbstbewußter und verwiesen auf die im Laufe des Jahres erreichten Erfolge - auch auf dem Finanzsektor. Zu den international erfolgreichen europäischen Unternehmen der Informationstechnologie wie SAP oder Ericsson gesellen sich neue hinzu. So setzen europäische Unternehmen wie die Gemplus SA mittlerweile Standards bei Smart Cards; Philips und Thomson Multimedia wollen in diesem Jahr die Verschmelzung von Internet und Fernsehen ermöglichen; Alcatel Alsthom liefert sein Internet-Beschleunigungs-Tool "ADSL" an vier regionale US-Telefongesellschaften und stattet damit auch Microsofts Firmencampus aus. Hinzu kommt, daß auf diesem Kontinent in den vergangenen zwei Jahren fünf neue Börsenhandelsplätze - einer davon in Frankfurt - entstanden, die Start-up-Firmen das benötigte Eigenkapital verschaffen.

Europas Stärken liegen derzeit im Bereich Consumer-Elektro- nik und Mobilkommunikation, schreibt das "Wall Street Jorunal". Und in einem Punkt halten die Europäer derzeit noch die Spitzenposition: Mit 350 Millionen Konsumenten allein in Westeuropa verfügt der Kontinent über den zahlungskräftigsten Absatzmarkt der Welt.