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09.04.1999

IT-Freiberufler fordern mehr Flexibilität

BERLIN (CW) - Den Empfang bei Bundespräsident Roman Herzog nutzte Ulrich Bode, um Möglichkeiten und Probleme der IT-Freiberufler aufzuzeigen. Der Sprecher des Beirats für Selbständige in der Gesellschaft für Informatik (GI) nahm drei Probleme ins Visier: Zunächst seien IT-Freiberufler in Deutschland nicht per Gesetz von der Gewerbesteuer befreit, weil das Gesetz älter sei als der Beruf. Änderungswünsche scheiterten bislang am Finanzminister.

Darüber hinaus drohten die Kriterien der Scheinselbständigkeit "gerade die Informatik in aller Härte zu treffen". Schließlich versuche das Handwerk, "die Informatik zu erobern". Wegen des handwerklichen Vorbehalts, veranschaulichte Bode, könne es passieren, daß nur ein ausgewiesener Meister einen Computer aufschrauben dürfe. Betriebe müßten sich dann einen "Schein-Meister" einstellen, der hierfür seinen Namen hergebe. Für die Informatik stelle sich ferner die Frage, ob auch sie traditionelle Strukturen wie Kammern aufbauen sollte oder ob sie sich ihre Flexibilität erhalten wolle.

Da die IT-Berufe sich von Anfang an als global verstanden haben, tun sich die Informatiker laut Bode mit den deutschen Ordnungsstrukturen schwer: "Wir kennen weder Gebührenordnung noch haben wir staatliche Budgets."