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Kienbaum-Studie


23.05.2003 - 

IT-Gehälter pendeln sich ein

MÜNCHEN (CW) - Die Zeit der großen Gehaltssprünge in der IT-Branche ist vorbei. Die Einkommen der Fach- und Führungskräfte stiegen in diesem Jahr aber noch einmal um etwa drei Prozent an.

"Die Spielräume für Investitionen und Gehälter im IT-Markt sind nach wie vor eng." So kommentiert Kienbaum-Projektleiter Jürgen Schoder die Ergebnisse der jüngsten IT-Vergütungsstudie. Demnach kann eine Fachkraft durchschnittlich mit einem Jahresgehalt von 51000 Euro rechnen, während eine Führungskraft im Schnitt auf 89000 Euro kommt. Wie hoch der Verdienst letztlich ist, hängt von der Größe des Unternehmens ab. Laut Kienbaum-Studie, an der sich 249 Firmen mit insgesamt 4739 Positionen beteiligt hatten, verdient ein IT-Leiter in einem Unternehmen mit mehr als 5000 Beschäftigten durchschnittlich 115000 Euro im Jahr. In einem Betrieb mit bis zu 100 Mitarbeitern kommt er nur auf 78000 Euro.

Frauen verdienen weniger

Auch das Geschlecht wirkt sich immer noch auf die Höhe des Gehalts aus. Schon in früheren CW-Gehaltsstudien war festgestellt worden, dass IT-Expertinnen mindestens zehn Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Auch die Kienbaum-Studie fand heraus, dass etwa eine Leiterin Informationssysteme 16 Prozent weniger und eine Systemprogrammiererin zwölf Prozent weniger erhält als ein Mann in einer vergleichbaren Position.

Ungebrochen ist der Trend zur variablen Vergütung: Demnach beziehen bereits 59 Prozent aller IT-Führungskräfte sowie ein Drittel der IT-Experten Prämien, Boni oder sonstige Sonderzahlungen. Vorteil ist, dass "die Vergütung der Mitarbeiter möglichst eng mit dem Unternehmenserfolg verknüpft wird", so Schoder. Das steigere nicht nur die Motivation, sondern spare auch Kosten, wenn der Bonus aufgrund schlechter wirtschaftlicher Entwicklung nicht ausgezahlt wird. (am)