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01.03.2002 - 

3GSM-World Congress 2002: Funknetztechnik spielt nur die zweite Geige

IT-Hersteller forcieren Geschäftsanwendungen

CANNES (hi) - In der Mobilfunkbranche zeichnet sich eine Trendwende ab. Nachdem die klassischen TK-Player in letzter Zeit beim Aufbau der mobilen Welt eher phantasielos agierten, ergreifen nun IT-Schwergewichte wie Sun, Microsoft oder Intel das Ruder. Im Gegensatz zu den Telcos, die unter anderem mit Videopostkarten den Consumer im Visier hatten, verfolgt die IT-Branche einen pragmatischen Ansatz: Sie will dem Anwender den mobilen Zugriff auf seine Daten ermöglichen - unabhängig vom Endgerät und der darunter liegenden Netztechnologie.

"Tütt, tüütt, tüüüt - Ihr Gespräch wurde leider aufgrund eines schweren Ausnahmefehlers unterbrochen." So oder ähnlich lästerten die auf dem diesjährigen 3GSM World Congress erstmals in großer Zahl vertretenen IT-Hersteller über die bislang wenig erfolgreichen Versuche der klassischen Telefon-Player wie Siemens, Nokia oder Ericsson, in den Handys Sprache und Daten zu verknüpfen. Der Gegensatz zwischen IT- und TK-Welt prägte die gesamte Messe, die sich mit rund 28000 Besuchern und über 500 Ausstellern endgültig als wichtigster Termin der Mobilfunkbranche etabliert hat.

Pragmatischer AnsatzDas Aufeinandertreffen beider Lager manifestierte sich auf vielfältigste Weise. Während etwa die TK-Branche nach wie vor das Hohe Lied von UMTS als der kommenden Mobilfunkgenerationen singt und nach den Killerapplikationen für diese Netze sucht, zeigt sich das IT-Lager undogmatischer. Es sieht die klassischen mobilen Sprachnetze, Wireless LANs, aber auch moderne Netze wie GPRS und UMTS als potenzielle Access-Medien. Ein Pragmatismus, der sich ebenfalls in der Applikationsfrage dokumentiert. Statt wie die TK-Branche krampfhaft nach neuen Anwendungen im Stile der viel zitierten Videopostkarten zu suchen, verfolgen die IT-Hersteller ein weniger futuristisches Ziel: Sie wollen bekannte Desktop-Applikationen wie E-Mail auf das Handy bringen und dem Anwender den mobilen Zugriff auf Unternehmensinformationen ermöglichen.

Diese unterschiedliche Herangehensweise wird ebenso bei den Endgeräten sichtbar. Dabei setzt die TK-Industrie vermehrt auf das intelligente, Java enabled Handy als Plattform für mobile Anwendungen. Im IT-Lager favorisiert man dagegen PDAs und Pocket PCs als mobile Endgeräte. Gegenüber der Telco-geprägten Handy-Industrie, die alle Funktionen (Telefonie und Datenapplikationen) bislang auf einem Chip realisieren wollte, baut der IT-Sektor auf verteilte, parallel arbeitende Hardwarearchitekturen, wie sie etwa Intel mit "PCA" propagiert. Diese Trennung von Kommunikation und Datenverarbeitung begründet Hans Geyer, Vice President und General Manager Cellular Communications Division bei Intel, damit, dass eine überlastete Datenanwendung zwar störend sei, aber nicht zum Zusammenbruch eines Telefonats führe, wenn sie auf einem eigenen Prozessor laufe.

Pocket PC statt Smartphone?Herzstück der Intel-Architektur sind dabei die neuen "Xscale"-Applikationsprozessoren, die in der Leistung die bisherigen Strongarm-CPUs übertreffen. Als ein Einstiegsmodell für das Smartphone-Segment positioniert Intel den "PXA 210", während der mit 400 Megahertz doppelt so schnelle "PXA 250" für den Einsatz in Pocket PCs gedacht ist. Clou der neuen Prozessorgeneration ist ein ausgeklügeltes Power-Management, das an die Speedstep-Technologie der Notebook-Prozessoren erinnert. Im Gegensatz zu diesen besitzen aber die Xscale-Prozessoren die Fähigkeit, je nach der verwendeten Applikation die Geschwindigkeit selbständig zu drosseln, um Batterieenergie zu sparen. Glaubt man Geyer, schränken bei den Endgeräten der nächsten Generation, die in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen sollen, hauptsächlich die stromfressenden Displays und Funkelemente die mobile Arbeitszeit ein. Speziell bei der Datenübertragung setzt die Physik Grenzen. Dazu Geyer: "Der Anwender kann zwar einen längeren Kinofilm empfangen, bei interaktiven hochauflösenden Videokonferenzen stößt der Akku aber nach einer halben Stunde an sein Limit, da das Funken Strom frisst."

In Sachen unterstützte Betriebssystem-Plattformen zeigt sich Intel offen. Der Hardwarehersteller unterhält etwa Partnerschaften mit dem Linux-Lager, Palm oder Symbian. Entsprechend großen Wert legte Intel deshalb auf die Feststellung, dass es sich bei der in Cannes bekannt gegebenen "Wireless Development Initiative" mit Microsoft nicht um eine exklusive Partnerschaft handle. Allgemein will Intel im Rahmen dieser Partnerschaften Referenzplattformen für die jeweiligen Betriebssysteme schaffen, um den Herstellern so die Entwicklung entsprechender Endgeräte zu vereinfachen. Hierzu wollen Intel und Microsoft im Laufe des Jahres genauere Spezifikationen veröffentlichen.

Allianzen für die mobile WeltKonkret danach befragt, welche Geräteplattform sich durchsetzen könnte, wich Geyer einer konkreten Antwort aus. Orakelhaft erklärte er, dass es die eierlegende Wollmilchsau nicht gebe, sondern je nach Verwendungszweck unterschiedliche Plattformen existieren werden. Eine These, die durch zahlreiche andere Ankündigungen in Cannes untermauert wurde. So kreierte etwa Microsoft mit dem Intel-Konkurrenten Texas Instruments (TI) eine Referenzplattform für "Windows Powered Smartphones 2002". TI wiederum bandelte mit Nokia an, um bei den Smartphones ein Gegengewicht zur drohenden Übermacht von Microsoft zu bilden. Und mit HP setzt ein eher Intel-orientierter Shop beim "Jornada 928" auf TI-Chips.

Trotz dieser sehr unterschiedlichen Signale kristallisierte sich in Cannes eine Rangliste heraus: Als einfachstes Arbeits-Tool gelten die Smartphones, gefolgt von PDAs ähnlich den Palms, die mittlerweile zum Consumer-Bereich gezählt werden, bis hin zu den Pockets PCs für die eher professionelle Szene. Hinter vorgehaltener Hand wetten viele auf eine Zukunft der Wintel-basierenden Endgeräte, während Palm und Handspring als kommende Verlierer gehandelt werden.

Herausforderungen für AdministratorenDiese Vielschichtigkeit dürfte noch so manchen DV-Leiter zur Verzweiflung treiben. Hatte er es gerade mehr schlecht als recht geschafft, Palm-gestützte PDAs an Unternehmensapplikationen wie Notes oder Outlook anzubinden, wartet nun bereits die nächste Herausforderung. In den nächsten Jahren werden die DV-Verantwortlichen nämlich nicht darum herumkommen, eine Vielzahl verschiedener mobiler Endgeräte zu unterstützen. "Warum soll etwa für einen LKW-Fahrer in Sachen Flotten-Management ein neues Endgerät angeschafft werden, wenn ihm die Fahrziele auch per Sprache oder SMS via Handy übermittelbar sind?" argumentiert Ralph Demuth, Manager Wireless E-Business bei IBM, mit Blick auf den Return on Investment.

Für die Unternehmen hat dies letztlich eine Konsequenz: Sie müssen ihre Applikationen beziehungsweise Daten mit Hilfe von mobilen Gateways oder mobilen Portalen an die Endgeräte anpassen. Im Falle von leistungsschwächeren Endgeräten wie etwa Smartphones würde dies bedeuten, dass etwa einfache Applikationen zur Datenabfrage in Form von Applets auf das Endgerät heruntergeladen werden und die eigentliche Applikation auf dem Unternehmens-Server läuft. Anders dagegen bei den stärkeren Pocket PCs - hier zeichnet sich die Tendenz ab, die Anwendungen auf dem mobilen Device zu fahren und lediglich die Daten über das drahtlose Netz zu transportieren. In Bezug auf das Datenformat propagieren die Hersteller XML als den gemeinsamen Nenner, um einen reibungslosen Übergang zwischen Corporate Network und mobiler Welt zu realisieren. Allerdings warnt Intel-Mann Geyer vor einem Trugschluss: "Der Anwender wird mit den mobilen Endgeräten den Content zwar sichten und geringfügige Änderungen vornehmen, zur Erstellung von Inhalten bleibt er aber auf ein leistungsfähigeres Notebook angewiesen."

Teure Byte-AbrechnungTrotz dieser Einschränkung gibt es laut IBM-Manager Demuth genügend professionelle Einsatzszenarien, wo sich die Investitionen innerhalb eines Jahres rechnen, von mobilen E-Mail- oder Kalenderfunktionen ganz zu schweigen, da diese für viele Unternehmen bereits selbstverständlich seien. Obwohl diese Applikationen bereits zum Alltag gehören, sollten die CIOs laut Geyer und Helmut an de Meulen, CEO von Materna, die Kosten nicht aus den Augen verlieren. Solange die Carrier bei GPRS nämlich nach den übertragenen Bytes abrechnen und nicht nach genutzten Services, kann sich die mobile E-Mail-Abfrage schnell als teures Vergnügen entpuppen.

Ein Beispiel dafür, dass sich der mobile Einsatz lohnt, ist das Baustoffportal Ecgate. Es ermöglicht Bauleitern, das benötigte Material oder Arbeitsgerät direkt Just-in-Time von der Baustelle mobil zu ordern. Teure Standzeiten für Baukräne oder hohe Lagerhaltungskosten entfallen. Ein weiteres großes Potenzial sehen Demuth und andere in allen Außendienstbereichen, in denen heute etwa noch umständlich mit Papierformularen gearbeitet wird. Statt beim Kunden erst Arbeitswerte auf Papier und dann elektronisch im Unternehmen zu erfassen, könnte diese künftig direkt auf dem mobilen Endgerät eingegeben und per Funk zur automatischen Rechnungsstellung an die Zentrale übermittelt werden. Eine Vorgehensweise, bei der zwei Arbeitsschritte entfielen. Umgekehrt könnte einem Servicetechniker bei Problemen die entsprechende Anleitung direkt auf das Endgerät überspielt werden.

Zwei GeschäftsmodelleAndere Szenarien sind etwa mobile Serviceportale der Kommunen. Neben ortsbezogenen Reiseführern kann dabei, wie von der schwäbischen Stadt Esslingen praktiziert, dem Autofahrer via Handy bei der Parkplatzsuche geholfen werden. Demuth zufolge kristallisieren sich letztlich zwei mobile Geschäftsmodelle heraus. Geht es um horizontale Anwendungen, etwa mobiles Banking, die intelligente Kommunikation rund um das Auto oder den Restaurantführer, dürften die Telcos die Portalanbieter sein. Ist dagegen eine vertikale Unternehmenslösung gefragt, werden wohl die Firmen selbst die Portale hosten. Je nach vertikalem oder horizontalem Ansatz ergeben sich damit verschiedene Verfahren zur Applikationsbereitstellung.

Eine Lösung, die eher in Richtung Mobile Management tendiert, präsentierte Symbol Technologies in Cannes mit der "Airbeam Client Software". Der Hersteller hat damit eine Softwareplattform konzipiert, die es IT-Verantwortlichen beispielsweise erlaubt, bei Endgeräten mit Windows CE 2.11 oder Palm OS ein automatisches Update der Betriebssysteme vorzunehmen oder die Softwareverteilung zu steuern. Einen Schritt weiter geht Microsoft mit dem "Mobile Information Server (MIS) 2002 Enterprise Edition". Über ihn erhält der mobile Benutzer, der einen Pocket PC 2002 oder ein Smartphone 2002 benutzt, Zugriff auf die Informationen des Exchange 2000 Server (Mail, Scheduling) sowie Corporate Intranet Applications. Fernziel von Microsoft ist es jedoch, das eigene .NET Framework auf den mobilen Anwendungsbereich auszudehnen. Hierzu definiert das Unternehmen mit dem Common Language Infrastructure (CLI) Compact Profile einen Bibliothekensatz, der sowohl Runtime-Module beinhaltet als auch Web-Service-Infrastruktur-Features wie etwa HTTP, TCP/IP, XML oder Soap.

Verglichen mit Microsoft zeigt sich IBM mit seinem "Websphere Portal Server" hinsichtlich Applikationen und Endgeräten offener. Mit dem Multichannel-Portal können Informationen über Sprache, WAP oder HTML übermittelt werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Gleichzeitig spezifiziert der Portal-Server im Backend die Schnittstellen zu den Applikationen in Form von Adaptoren, wobei hier laut Demuth XML das beste Format zum Datenaustausch ist.

Mit Sun widmete sich in Cannes, neben Compaq und anderen, ein weiterer großer IT-Player dem Thema mobile Applikationen. Im Vordergrund des Sun-Engagements steht dabei die Verknüpfung der Sun-Umgebung "Sun One" mit der Softwaresuite "Iplanet", um mit Hilfe der Java-Technologie mobile End-to-End-Lösungen zu realisieren.

Einen anderen Realisierungsweg verfolgen Unternehmen wie die Dortmunder Materna Information & Communications. Diese aus dem TK-Umfeld kommenden Firmen bauen auf bereits bekannten Verfahren wie SMS oder dessen Nachfolger Multimedia Message Services (MMS) auf, um Applikationen zu generieren.

Multimedia Message ServicesAuf der Servicestruktur der Mobilfunkbetreiber beruht beispielsweise das Multimedia Messaging Center (MMSC) von Materna. Hier dienen die MMS als Transportmedium für Informationen. Anstelle der Videopostkarten könnten dies im Geschäftsumfeld etwa Formulare, Manuals oder auch aktuelle Grafiken sein. Weniger Carrier-zentriert sind zwei andere Konzepte der Dortmunder: Die "Anny Way Mobility Services" sowie das "Mobile Execution Environment" (Mexe). Die Mobility Services hat Materna in Kooperation mit HP entwickelt. Hierbei steht der Gedanke im Vordergrund, dem Anwender über heute bereits verfügbare Technologien wie WAP oder SMS den Zugriff auf Unternehmensanwendungen wie Microsoft Exchange, Notes oder ERP- und CRM-Systeme zu verwirklichen. Mexe dagegen bildet als Wireless Application Server eine standardisierte Runtime-Umgebug, die es erlaubt, J2ME-basierende Applikationen auf beliebige Endgeräte unabhängig vom verwendeten Betriebssystem zu transferieren.

Glossar3G: 3G steht für Third Generation und ist der Oberbegriff für alle Verfahren der dritten Mobilfunkgeneration. In Europa und Japan wird das Verfahren UMTS zum Einsatz kommen, in Amerika CDMA 2000.

UMTS: Das Universal Mobile Telecommunications System ist für mobile Multimedia-Dienste ausgelegt und basiert auf der WCDMA-Technologie (= Wideband Code Division Multiple Access). Es wird eine Bruttoübertragungsrate von 2 Mbit/s bieten, die sich jedoch alle Insassen einer Funkzelle teilen müssen.

GSM: Global System for Mobile Communications ist ein in Europa entwickelter, aber auch da-rüber hinaus weit verbreiteter Mobilfunkstandard. Er stellt die gegenwärtig aktuelle zweite Generation des Mobilfunks dar, wird den Anforderungen der modernen Datenübertragung mit einer Transferrate von nur 9,6 Kbit/s aber nicht mehr gerecht. Eine höhere Datenübertragungsrate ist nur mit GPRS-Handys möglich.

GPRS: Der General Packet Radio Service ist eine Weiterentwicklung von GSM und ermöglicht den Datentransfer mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 Kbit/s. Im Gegensatz zum heutigen Datenfunkmodus in GSM ist GPRS nicht leitungsvermittelt, sondern paketorientiert. Damit eignet sich das Verfahren besser für eine volumenabhängige Tarifierung. Bei diesem Verfahren ist der Anwender ständig mit dem Netz verbunden (always-on).

3GSM-World

SIP Application Server von Hotsip

Der SIP Application Server von Hotsip (www.hotsip.com) ist eine Software für die Entwicklung und Installation von SIP-Infrastrukturen und -Applikationen. Er lässt sich in verschiedenen Rollen einsetzen, beispielsweise als Proxy-, Redirect-, Registrier- und Application-Server. So kann eine vollständige Infrastruktur mit diesen Servern aufgebaut werden. Das Session Initiation Protocol (SIP) eignet sich für die Echtzeitkommunikation in Umgebungen mit IP-Telefonie und Multimedia-Systemen, einschließlich Instant Messaging.

Siemens führt GPRS-Upgrade ein

Auf der 3GSM-World in Cannes demonstrierte Siemens ein GPRS-Upgrade für das "SX45", das auf Microsofts Betriebssystem "Pocket PC" basiert und Eigenschaften eines PDAs mit denen eines Mobiltelefons kombiniert. So können Benutzer damit beispielsweise E-Mails empfangen und verschicken. GPRS garantiert einen schnelleren, mobilen Zugriff auf das Internet. Alle SX45-Geräte, die ab Februar verkauft werden, enthalten GPRS von vornherein. Ein Upgrade älterer Geräte dauert den Angaben zufolge eine Woche und kostet 145 Euro.

Symbian integriert 3G in Version 7.0

Die neueste Version seines offenen Betriebssystems für Mobiltelefone hat Symbian in Cannes vorgestellt. Symbian OS v7.0 baut auf dem Vorgänger-Release auf, integriert aber neue Kommunikations-, Messaging-, Netz- und Applikationsentwicklungs-Technologien, um für mobile Telefonie der dritten Generation gerüstet zu sein. So werden Handy-Hersteller in die Lage versetzt, 3G-Mobiltelefone mit Symbian OS herauszubringen. Darüber hinaus unterstützt das Betriebssystem nun IPv6 und Ipsec.

Always-on E-Mail wird möglich

Der Softwareentwickler Commtag aus Cambridge (www.commtag.com) hat einen ständig verfügbaren E-Mail-Dienst angekündigt. Bei "Duality" handelt es sich um eine mobile E-Mail-Lösung für drahtlose Geräte und PCs. Jeder Verarbeitungsschritt auf dem mobilen Gerät wird automatisch auf den PC repliziert. Die Software muss dazu auf beiden Geräten installiert werden. Eine zusätzliche Server-Komponente steht bei einem Netzbetreiber oder Service-Provider.

Abb: Der Markt für mobile Services

Noch werden die Mobilfunknetze hauptsächlich zum Telefonieren genutzt. Dies soll sich in den nächsten Jahren ändern. Quelle: Nokia