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08.10.2007

IT im Krankenhaus

WLAN, Tablet PCs, RFID moderne Informationstechnologie hält Einzug in die deutschen Krankenhäuser. Doch viele Hürden erschweren eine komplette Digitalisierung der Kliniken.

Von Albert Lauchner, tecChannel.de

Der Krankenhaussektor befindet sich im Umbruch. Wurden in der Vergangenheit vor allem administrative Vorgänge wie das Abrechnungswesen in den Kliniken durch IT optimiert, ziehen jetzt die medizinischen Bereiche nach. Die am Markt verfügbaren IT-Systeme sollen Mediziner und Pflegepersonal von bürokratischen Abläufen entlasten und die klinischen Arbeitsabläufe optimieren.

In verschiedenen Ansätzen nutzen Krankenhäuser IT-Anwendungen, um Workflows zu vereinfachen, den Zugriff auf Patientendaten zu ermöglichen oder die Fehlerquote bei der Behandlung zu minimieren. Unterstützt werden Ärzte und ihre Helfer dabei vor allem von speziellen IT-Anwendungen, umfangreicher Vernetzung, WLANs, Tablet PCs und anderen modernen Technologien. Doch die Lücken in den einzelnen Kliniken sind immer noch groß.

In den meisten Krankenhäusern etabliert sich gegenwärtig eine zentrale Ausrichtung der IT-Infrastruktur. Insellösungen werden zunehmend in den Hintergrund gedrängt. Laut eHealth-Studie sind in mehr als 60 Prozent aller Krankenhäuser Arbeitsabläufe bereits überwiegend in eine zentrale IT-Infrastruktur integriert. Allerdings haben nur 10 Prozent sämtliche Abläufe berücksichtigt.

Eine komplette Integration ist schwierig. "In bestimmten Fachabteilungen existieren noch sehr viele Speziallösungen", sagt CIO Prof. Hans-Ulrich Prokosch vom Universitätsklinikum Erlangen. "Deren Funktionalität wird heute noch nicht vollständig von übergreifenden, integrierten Systemen abgedeckt. Komplett alle Fachabteilungslösungen abzuschaffen und in ein integriertes System hineinzuziehen wird wahrscheinlich nie ganz möglich sein."

Klinik-Standardprogramme

Bei der Integration könnten künftig Serviceorientierte Architekturen (SOA) eine große Rolle spielen. "Bei einer sauberen Umsetzung von SOA wäre eine Integration von speziellen Fachabteilungslösungen sehr transparent für den Benutzer", erklärt Prokosch. "Der Anwender registriert dann gar nicht, dass er bestimmte Spezialfunktionen oder Hintergrunddienste aus einem Fachabteilungssystem in Anspruch nimmt."

Softwaretechnisch am häufigsten nutzen die Krankenhäuser derzeit die Funktion des elektronischen Abrechnungsverkehrs, dahinter folgt die elektronische Krankenakte, über die das medizinische Personal digital auf die Daten des Patienten zugreifen kann.

Für einzelne Arbeitsbereiche in Krankenhäusern haben sich inzwischen Standardprogramme auf dem Markt etabliert. Kliniken, die in eine zentrale IT investieren, greifen häufig auf diese Programme zurück. Sie erleichtern aufgrund ihrer Verbreitung die Zusammenarbeit mit externen Partnern. Solche Programme sind zum Beispiel automatisierte Arzneimittelverwaltungssysteme, die bei der Optimierung logistischer Arbeitsabläufe helfen oder der automatische Abrechnungsverkehr.

Wichtigstes Teilsystem der eHealth-IT ist ein Klinikinformationssystem (KIS). Von einem KIS wird erwartet, das Klinikpersonal mit verschiedensten Informationen aus aller Welt zu versorgen, um bei der Entscheidungsfindung zu helfen und um ein besseres Kommunikationsumfeld zu generieren. Ein KIS haben laut eHealth-Bericht die meisten Kliniken, nur jede zehnte hat hier noch Bedarf.

Ein KIS mit verschiedenen Modulen für einzelne Bereiche wie Intensivmedizin wurde am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn im Zuge der Fusion der Kliniken St. Elisabeth, St. Petrus und St. Johannes eingeführt. Durch diese Module ist es den drei Teilkrankenhäusern gelungen, früher bestehende Insellösungen zu verbinden. Allerdings ist der Integrationsprozess von separaten Systemen über Schnittstellen noch nicht abgeschlossen. So sind Bereiche wie die Kardiologie bislang nicht vollständig an das Informationssystem angeschlossen.

Elektronische Krankenakte

Jeweils ein Viertel der deutschen Kliniken setzt die elektronische Krankenakte (EKA) ein. In der EKA werden sämtliche Patientendaten digital erfasst und nicht mehr in Papierform umständlich durch das Krankenhaus transportiert. Unterschiedliche Daten wie Blutwerte, OP-Berichte, Laborbefunde, Filme von Computertomografie (CT) und Magnetresonanztomografie (MR), Audioaufnahmen oder physiologische Daten wie EKG und EEG liegen dann einheitlich digital vor.

Nutzt die Klinik eine elektronische Krankenakte, können alle verbundenen Abteilungen zu jeder Zeit ihre Ergebnisse eingeben. Ebenso einfach lassen sich die Informationen in Sekundenschnelle vom Arzt wieder abrufen im OP, im Besprechungszimmer oder über WLAN und Mobilrechner direkt am Krankenbett des Patienten.

Am Ende der Behandlung lässt sich dann per Mausklick die komplette Abrechnung erledigen, und auch die Archivierung wird effizienter: Auf zentralen Servern bleiben die Daten entsprechend der gesetzlichen Fristen immer abrufbereit, große Archivräume für die bisherigen Papierakten gehören der Vergangenheit an.

Das Universitätsklinikum Leipzig nutzt beispielsweise seit einiger Zeit die EKA. Auf mobilen Endgeräten können sämtliche Patientendaten von den Ärzten während Visite und Behandlung abgerufen und verändert werden. Dem Patienten können so beispielsweise anhand einer Computertomografie seine Heilungsmöglichkeiten erklärt werden. Medienbrüche, wie sie durch den Eintrag der Patientendaten in den Computer nach einer Visite bisher erfolgt sind, lassen sich dadurch vermeiden.

Hindernisse bei der elektronischen Krankenakte

Im praktischen Kliniksalltag ist die elektronische Krankenakte derzeit allerdings nur rudimentär realisiert. Am Gemeinschaftskrankenhaus Bonn beispielsweise enthält die EKA nur etwa zwei Drittel aller Patienteninformationen. Den Ärzten fehlt bislang der pflegerische Bereich. Entsprechende Informationen wie etwa Fieberkurven sind im Augenblick nur als Papierausdrucke verfügbar.

Warum eine vollständige Digitalisierung bislang nur in den wenigsten Kliniken umgesetzt werden konnte, hat mehrere Gründe. So ist der Anteil dessen, was handschriftlich aus verschiedenen kleinen Bereichen kommt von Pflegern und Ärzten unmittelbar aus einem Ambulanzbesuch oder von einer Visite , enorm und lässt sich nicht so ohne Weiteres digitalisieren.

Eine weiteres Hindernis: Der Workflow der klinischen Datenerhebung wird von der Dokumentationssoftware nicht adäquat abgebildet. Die GUI der Software hat oft noch die Form von dummen Masken.

Und drittens: Im täglichen Stress des Alltags ist es auch nicht praktikabel, alles elektronisch zu dokumentieren. "Wenn ich die Information schnell handschriftlich auf Papier schreibe, dann ist das vielleicht schwerer lesbar, und es gehen auch Infos verloren. Aber derjenige, der das schreiben muss, ist wesentlich schneller fertig, als wenn er erst zum PC laufen muss, um es dort in die Maske einzugeben", erklärt Hans-Ulrich Prokosch von der Unklinik Erlangen.

Prokosch weiter: "Ich glaube, dass wir in den nächsten fünf Jahren in den meisten Kliniken 50 Prozent der Akten elektronisch abgebildet haben. 100 Prozent werden wir allerdings so schnell nicht erreichen."

Interne Vernetzung

Voraussetzung für die elektronische Krankenakte ist eine Vernetzung sämtlicher Klinikabteilungen. Drahtgebundene Vernetzung via Ethernet oder anderer Protokolle ist in vielen Krankenhäusern gegeben. Schon in den 90er-Jahren führten gesteigerter Kostendruck und der Bedarf zur Effizienzoptimierung dazu, dass Kliniken ihre internen Einrichtungen und Geräte zunehmend vernetzten.

Das Klinikum Traunstein/Trostberg beispielsweise verfügt über eine flächendeckende IT-Infrastruktur mit einem weit entwickelten Netzwerk mit über 1.500 Ports. Daran werden 600 Kleinsysteme und 60 Server mit unterschiedlichen Software- und Abteilungslösungen betrieben. An einen zentralen Datenbankserver sind viele Abteilungslösungen und medizinische Geräte angeschlossen.

In einzelnen Krankenhäusern ist die Digitalisierung so weit vorangeschritten, dass sämtliche Computer vernetzt sind und somit alle Patientendaten, von der Aufnahme über Diagnosen, Laborberichte und Röntgenaufnahmen bis hin zum Abschlussbericht, von jedem Rechner aus eingesehen werden können.

So sind im Sana-Klinikum Remscheid alle 500 PCs miteinander verbunden, dazu die Telefonanlage, der Lichtruf und das technische Gebäudemanagement. Wenn also beispielsweise die Klimaanlage in einem der Zimmer defekt ist, wird dies auf dem Display der Telefone angezeigt. Auch mit der elektronischen Gesundheitskarte soll dieses System eines Tages gekoppelt werden.

Mobile Medizin: Vernetzung via WLAN

Um nahtlosen Informationsfluss zu ermöglichen, müssen die drahtgebundenen Netze um Wireless LANs ergänzt werden, Sie kommen heute bereits in vielen Krankenhäusern wenn auch nicht flächendeckend zum Einsatz und optimieren den Arbeitsablauf in kritischen Bereichen des Klinikalltags.

Beispielsweise ermöglichen WLANs die mobile Visite: Arzt und Krankenhauspersonal können während der Visite mit einem Mobilrechner jederzeit auf alle Patientendaten zugreifen. Außerdem können Arzt oder Pfleger die weitergehenden Verordnungen und Untersuchungen direkt während der Visite in die elektronische Krankenakte auf dem Krankenhausserver einspeisen. Damit verringert sich zum einen die Nachbearbeitungszeit deutlich, zum anderen schließt die direkte Eingabe am Patientenbett Fehler aus, die bei einer späteren Übertragung in das Klinikinformationssystem auftreten können.

Ein weiterer Vorteil der WLAN-Anbindung: Diagnosegeräte, die über die Ethernet-Schnittstelle in das Krankenhaus-WLAN eingebunden werden, lassen sich mobil einsetzen. Damit hilft eine WLAN-Infrastruktur dem Krankenhaus, teure Mehrfachanschaffungen zu begrenzen, da die Geräte via drahtlosem Netz in jedem Operationssaal und in jedem Krankenzimmer in das Netzwerk des Krankenhauses integrierbar sind. Im Unterschied zu einem drahtgebundenen Netzwerk entfällt außerdem das aufwendige Verlegen und Sterilisieren der Kabel.

Das Bonner Johanniter-Krankenhaus war eines der ersten Häuser, das im Zuge eines eHealth-Projektes durchgängig auf WLAN in den Krankenstationen setzte. Mediziner und Pflegepersonal arbeiten hier mit Tablet PCs an den Krankenakten der Patienten. Neue Befunde werden vor Ort in den PC eingegeben und gelangen über das WLAN sofort in das Klinikinformationssystem.

Selbst an Universitätskliniken ist eine breite WLAN-Abdeckung noch nicht gelungen. "Eine Klinik mit 70 Stationen über WLAN zu vernetzen ist ein erheblicher Kostenfaktor. Das ist meist mit teuren Baumaßnahmen verbunden, die zudem oft in Altbauten durchgeführt werden müssen", sagt Prokosch.

Mobile Medizin: PDAs

Eine besondere Rolle bei der WLAN-Nutzung spielen mobile Endgeräte: Notebooks, PDAs und Tablet PCs, ausgestattet mit WLAN-Zugängen.

Für PDAs gibt es verschiedene Einsatzszenarien, die meisten sind aber nicht über Pilotprojekte hinausgekommen. So nennt etwa ein Artikel im Telemedizinführer Deutschland den Einsatz des PDA bei der Visite, bei dem Patientendaten wie CT- oder MR-Bilder über Barcodeleser auf das Mobilgerät dargestellt werden. Ein anderes Einsatzgebiet ist Teleconsulting, etwa zwischen Assistenzarzt und Chefarzt oder anderen Experten. Schnell kann bei Unklarheit die Meinung des Kollegen eingeholt werden, etwa durch Fotografieren und Verschicken eines Röntgenbildes. Mehr dazu lesen Sie in Kürze im zweiten Teil unseres Beitrags.

In einigen Projekten wurden PDAs als mobile Patienteninformationssysteme genutzt. Ein PDA oder Smartphone hat dabei die wichtigsten Informationen zur Krankheit gespeichert und hält ständigen Kontakt zu Klinik, Familie und Freunden. Ein Signal erinnert den Patienten an seine Medikamente. Alle wichtigen Daten und Befunde wie etwa Blutwerte sowie ein selbst geführtes Patiententagebuch sind auf dem Gerät gespeichert und jederzeit verfügbar.

Das meistgenannte Einsatzfeld für den PDA liegt auch hier in der mobilen Visite. Voraussetzung hierfür ist, dass mit elektronischen Krankenakten gearbeitet wird. Ein oft genanntes, typisches Einsatzszenario ist folgendes: Während der Visite läuft eine Gruppe von Ärzten von Krankenbett zu Krankenbett, um den jeweiligen Status der Patienten und weitere Maßnahmen zu besprechen. Der PDA ist mit einem Barcode-Lesegerät ausgestattet, über das am Bett der richtige Patient identifiziert werden kann.

Wenn die Gruppe den Raum betritt, wird der Barcode des Patienten gescannt, und die Anwendung auf dem PDA ruft automatisch die zugehörigen Patientendaten auf. Das Mobilgerät kommuniziert mit verschiedenen Informationssystemen im Krankenhaus wie KIS oder PACS über WLAN. Die Gruppe kann die zur Verfügung stehenden Anwendungen durch eine webbasierte Oberfläche aufrufen und zum Beispiel die zehn befundrelevanten Bilder der letzten CT-Untersuchung darstellen.

PDA als mobile Datenbank

Als Handheld für die mobile Visite werden PDAs nach Auffassung von Prof. Prokosch allerdings keine Zukunft haben. "Eine komplette Krankenakte auf dem PDA zu präsentieren mit Kurven und Verläufen wie auf Papier das geht auf PDAs nicht", erklärt der IT-Experte. "Die Bildschirme der PDAs sind einfach zu klein, um vernünftig Patientendaten zu präsentieren."

Nur für selektive, isolierte kleine Anwendungen sieht Prokosch Einsatzmöglichkeiten für den PDA. Beispielsweise lassen sich damit, wie oben erwähnt, Patiententagebücher im Umfeld von klinischen Studien führen oder kleine Textinformationen speichern und abrufen.

Auch als mobile Arzneimitteldatenbank oder medizinisches Lexikon kommt der PDA infrage derzeit wohl die meistgenutzte Anwendung. So gibt es inzwischen Arzneimitteldatenbanken für PDAs ebenso wie den Pschyrembel oder das Springer Lexikon Medizin.

Mobile Medizin: Tablet PCs

Besser geeignet für die mobile Visite sind Notebooks und vor allem stiftbasierte Tablet PCs. Auf dem Münchner Oktoberfest 2006 nutzte das Bayrische Rote Kreuz (BRK) beispielsweise einen Tablet PC, den Motion Computing LS800. Er wurde zur Koordination der Transporte eingelieferter Patienten in die umliegenden Krankenhäuser eingesetzt. Das System enthielt die aktuell frei verfügbaren Einsatzfahrzeuge, die bei Bedarf abgerufen wurden und sendete gleichzeitig mit dem Abtransport des Patienten seine Daten an das betroffene Krankenhaus.

Für solche Zwecke sind stiftbasierte Tablet PCs deutlich besser geeignet als PDAs, betonte der BRK-Einsatzleiter: "Wir haben es mit PDAs probiert, die jedoch immer die Wireless-LAN-Verbindung verlieren und sich nicht mehr selbstständig einloggen. Außerdem verhindern wir durch die reine Stifteingabe das versehentliche Auslösen, wie bei einem Gerät mit druckempfindlichem Touchdisplay. Auch die Größe des Displays, das vollständige Betriebssystem und die Handlichkeit des Gerätes haben uns dazu bewogen, diese Aufgabe auf dem Oktoberfest 2006 mit einem Tablet PC zu bewältigen. Das Gerät ist hier im Dauereinsatz und hat uns bis jetzt nicht enttäuscht."

Für IT-Experte Prokosch stehen dem breiten Einsatz im Klinikalltag allerdings noch einige Hindernisse im Weg. So muss die GUI gängiger Dokumentationssoftware an die Nutzung stiftbasierter PCs angepasst werden. "Die Programme, die wir heute per Mausbedienung am festen PC-Arbeitsplatz nutzen, kann man nicht 1:1 mit einem Stift auf dem Tablet PC bedienen", sagt Prokosch. "Eine Standard-MS-Oberfläche per Stift zu bedienen ist ziemlich schwer. Hier ist noch viel zu tun, damit stiftbasierte PCs gut in den Arbeitsprozess und das Arbeitsumfeld einer Klinik eingebettet werden."

Auch hardwaretechnisch müssen die Hersteller noch einiges nachbessern. Vielversprechend sind für Prokosch neuere Geräteausführungen etwa von Motion Computing, die spezielle Tablet PCs für das Gesundheitswesen anbieten.

Fazit

Die IT-Einsatzmöglichkeiten in Kliniken sind breit gefächert und die Vorteile von PCs, Mobilrechnern oder WLANs unbestritten. Die am Markt verfügbaren IT-Systeme bieten den Medizinern und deren Helfern ein hohes Maß an Entlastung von bürokratischen Arbeiten, sodass sich das Personal intensiver um seine Patienten kümmern kann. Somit sparen IT-Systeme in Kliniken vor allem Zeit und damit auch Kosten ein.

In der Praxis gibt es massive Pro-bleme. Inkompatible Systeme, Software, die den Workflow von Ärzten missachtet, immer noch auftretende Medienbrüche oder Geräte, die für den Klinikeinsatz nicht optimiert sind, lassen die Mühlen der Digitalisierung langsam laufen. Für Gerätehersteller und Softwareentwickler bedeutet dies, dass sie Hardware wie Tablet PCs und Software wie Dokumentationsprogramme besser an den Workflow von Medizinern anpassen müssen. Auf dem Weg zum umfassend IT-basierten "digitalen Krankenhaus" sind also noch einige Hausauf-gaben zu erledigen. TÖ