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30.05.2003 - 

CW-Roundtable diskutiert Strategien

IT-Konsolidierung muss an die Prozesse gehen

MÜNCHEN (qua) - Kein Thema bewegt Chief Information Officers (CIOs) so sehr wie die Konsolidierung und Modernisierung ihrer IT. Warum der Veränderungsbedarf so groß ist, welche Wege aus der Kostenfalle führen und wie sich die IT künftig aufstellen muss, diskutierten vier CIOs beim COMPUTERWOCHE-Roundtable.

IT-Konsolidierung darf sich nicht nur auf die Infrastruktur erstrecken. Sie muss auch die zentralen Geschäftsprozesse einbeziehen und verlangt daher auch Opfer von den Anwendern. In dieser Einschätzung waren sich die CIOs von Münchener Rück, Fraport, TÜV Süddeutschland und Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) einig.

Für ein neues Selbstverständnis der IT plädierte dabei Rainer Janßen von der Münchener Rück: "Die Einstellung, alles zu machen, was die Geschäftsbereiche wollen, entspringt einer völlig falsch verstandenen Dienstleistungsmentalität." Vielmehr gelte es, als interner Serviceanbieter eine "Führungsaufgabe" zu übernehmen und bestimmte Dinge "durchzusetzen".

Kosteneffekte in der IT erwarten die CIOs nicht nur durch Konsolidierung im Server-, Software- und Netzbereich, sondern vorrangig durch Prozessstandardisierung und -vereinfachung. Die Erwartungen sind hoch: "Wir haben uns vorgenommen, unsere IT-Kosten innerhalb von drei Jahren um 25 Prozent zu senken", sagte LBBW-Vorstandsmitglied Thomas Fischer (siehe Seite 10).