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21.03.2003 - 

TCO-Vergleich bereitet den CIOs Kopfzerbrechen

IT-Kosten: Kann Linux Windows unterbieten?

MÜNCHEN (wh) - Kosten sparen ist für viele Unternehmen der wichtigste Grund, Linux einzusetzen. Aber kommt der Betrieb von Open-Source-Software unterm Strich wirklich billiger als vergleichbare Windows-Installationen? Die CW hat Studien diverser Experten unter die Lupe genommen und IT-Verantwortliche nach ihren Erfahrungen gefragt.

"Nicht eine dieser Studien würde ich als Entscheidungsgrundlage nehmen", warnt Frank-Michael Fischer, ehemaliger Chef der Gartner Group Zentraleuropa und jetzt freier Berater in München. Erhebungen zum Thema Total Cost of Ownership (TCO) von Linux-basierenden Systemen im Vergleich zu proprietärer Software gibt es mittlerweile genug. Das Problem: Je nachdem, welche Hersteller die Untersuchung unterstützt haben, fallen die Ergebnisse höchst unterschiedlich aus.

Umfassende Kostenmodelle renommierter Beratungshäuser sind zudem in der Praxis kaum handhabbar, monieren Anwender. Besonders aufwändig gestaltet sich die Bewertung von Client-Migrationen. Nicht selten werden Kosten dabei "über den Daumen geschätzt", wie es ein IT-Verantwortlicher ausdrückt.

Dennoch gibt es Beispiele, die zeigen, wann sich der Wechsel zu Open Source rechnet. So migriert etwa die Polizei Niedersachsen rund 11000 Clients auf Linux. Die Versicherungsgruppe LVM aus Münster installiert gerade 4000 Linux-Notebooks für den Außendienst. (Ausführlicher Bericht Seite 12.)