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23.08.2002 - 

Beratungsbereich um 20 Prozent reduziert

IT-Krise trifft auch die Consultants der Meta Group

23.08.2002
MÜNCHEN (mo) - Das Consulting-Geschäft der Meta Group hat sich in Deutschland stark abgeschwächt. Nun hat das Beratungsunternehmen die Zahl der Mitarbeiter deutlich verringert.

Die Meta Group Deutschland GmbH hat sieben Consultants betriebsbedingt gekündigt. Das bestätigte der Geschäftsführer des Unternehmens, Luis Praxmarer. Das Beratungsunternehmen beschäftigt nur noch 32 statt 40 Consultants. Ein weiterer Mitarbeiter hatte das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen.

"Wir haben unser Ziel von 50 bis 60 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr nicht erreicht", begründet Praxmarer diesen Entschluss. Viele Kunden hätten Investitionen verschoben. Außerdem fehle es an größeren, langfristig angelegten Projekten, in denen man auch Junior Consultants hätte einsetzen können. Die Entlassungen hätten daher vor allem junge Mitarbeiter getroffen. Analysten, die für den Research-Bereich verantwortlich sind, blieben von Entlassungen verschont.

Nach Informationen der COMPUTERWOCHE ist es auch Ziel, beim Consulting stärker globales Know-how zu nutzen und US-Mitarbeiter einzubeziehen. Die Meta Group AG, die Mutter der Meta Group Deutschland GmbH, gehört seit Anfang des Jahres mehrheitlich der US-Gesellschaft Meta Group Inc.

Negatives Ergebnis

Nach Angaben von Praxmarer hat die Meta Group AG, zu der auch andere europäische Länderorganisationen zählen, in den vergangenen Jahren ein durchschnittliches Wachstum von 60 Prozent erzielt. Durch Abschreibungen auf Übernahmen dieser Landesgesellschaften habe die Meta Group im ersten Halbjahr 2002 ein negatives Gesamtergebnis hinnehmen müssen. Das operative Ergebnis sei jedoch positiv. Im vergangenen Jahr sei dagegen auch das operative Ergebnis negativ gewesen.

Praxmarer ist optimistisch, mit den eingeleiteten Maßnahmen das Unternehmen wieder auf Kurs bringen zu können.