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17.12.2004

IT-Lehrberufe etablieren sich

In Zukunft sollen den Lernenden vermehrt soziale Kompetenzen vermittelt werden.

Die vor einigen Jahren ins Leben gerufenen neuen IT-Ausbildungsberufe haben sich bewährt. In den kommenden drei bis fünf Jahren wird sich die Zahl der IT-Ausbildungsplätze auf einem ähnlichen Niveau bewegen wie heute. Zu diesem Ergebnis kommt die Online-Umfrage "IT-Ausbildung auf dem Prüfstand" der CSC Deutschland Akademie, an der sich 106 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen beteiligten.

Zwei Drittel der Befragten bilden seit vier oder mehr Jahren in den IT-Berufen aus. Besonders beliebt ist die Ausbildung zum Fachinformatiker, gefolgt von Informatikkaufleuten; Systemelektroniker werden dagegen kaum ausgebildet. Den Bedarf schätzen die Befragten für die kommenden Jahre als konstant ein, während es bei den Informatikkaufleuten mehr Ausbildungsplätze geben wird.

Kritisch sahen mehr als die Hälfte der befragten Firmen dagegen die Schulnoten und sozialen Kompetenzen der Bewerber. Die Autoren der Studie vermuten, dass Abiturienten mit guten Zensuren häufiger ein Studium aufnehmen. Als wichtigstes Ausbildungsziel wurde die Vorbereitung auf die Anforderungen im eigenen Unternehmen genannt. Die meisten Ausbildungsfirmen wollen deshalb auch die Jugendlichen nach der Ausbildung in eine Festanstellung übernehmen. Allerdings soll laut Studie die Bereitschaft zur Übernahme in den kommenden Jahren geringer ausfallen.

Ausbildungsschwerpunkte sind Programmierung, Datenbanken, Hardware und Netzwerke, während SAP-Software und Web-Services nur eine untergeordnete Rolle spielen. In den kommenden Jahren soll das Themenspektrum vor allem um Soft Skills erweitert werden, denn die Firmen vermissen bei den Auszubildenden Qualifikationen wie Kundenorientierung, Teamfähigkeit und Präsentationsgeschick. (iw)