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15.07.2005

IT-Mängel bei Banken

Kaum Systeme zur Bekämpfung der Geldwäsche.

Obwohl mehr als die Hälfte aller Finanzdienstleister in der Vergangenheit bereits mit Geldwäschevorfällen konfrontiert worden sind, haben viele noch keine geeigneten IT-Systeme zu deren Bekämpfung eingeführt. "Bei vielen europäischen Finanzinstituten besteht Optimierungsbedarf, insbesondere beim Einsatz von IT und personellen Ressourcen", kommentiert Oliver Schwendiger, Leiter des Bereichs Anti Money Laundering bei Bearingpoint, die Ergebnisse einer Studie seines Unternehmens, an der 74 Finanzinstitute aus Deutschland und sechs weiteren europäischen Ländern teilgenommen haben. Demnach halten 42 Prozent der Befragten die IT-Unterstützung bei der Geldwäschebekämpfung für notwendig, weitere 46 Prozent für unbedingt notwendig. 92 Prozent der Schweizer Institute setzen bereits ein IT-System zur Transaktionsüberwachung ein, in Deutschland sind es 60 Prozent.

In Östereich, Frankreich und Großbritannien liegt die Quote bei zirka 43 Prozent. "Sehen die nationalen Regeln zum Kampf gegen Geldwäsche den Einsatz von IT nicht explizit vor, werden diese Systeme in diesen Ländern auch weniger eingesetzt", erklärt Ralf Temporale, Leiter des Bereichs Compliance bei Bearingpoint, die Unterschiede. (rg)