Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

18.08.2000 - 

Gastkommentar

IT-Management ist Kernkompetenz

Thorsten Mieze Senior Consultant, Diebold Deutschland GmbH, München

Der IT-Manager hatte es nie leicht, den Anforderungen der Fachabteilungen gerecht zu werden. E- und M-Commerce vergrößern heute aber mehr denn je das Delta zwischen "Soll" und "Haben". Das Problem sind aktuell weniger die finanziellen Mittel als vielmehr die fehlenden Mitarbeiter mit komplexen und heterogenen Skill-Profilen. Dadurch wird es insbesondere für den Mittelstand unmöglich, die Anforderungen weitgehend intern zu erfüllen. "Commodities raus aus dem Haus, Kernkompetenzen halten und ausbauen" - heißt deshalb oftmals die Devise auch in der IT.

Die externen Dienstleister steuert der IT-Manager idealerweise selbst, bevor es eine Fachabteilung für ihn tut. Nur so lässt sich gewährleisten, dass sämtliche Dienstleistungen integriert werden und die internen DV-Spezialisten den Überblick über die hauseigene IT behalten.

Wird der IT-Manager damit zum IT-Service-Broker, der mittelfristig nur noch die Dienste koordiniert und nutzbar macht? Sicher nicht. Mit dieser Strategie würde dem Unternehmen wertvolles Know-how verloren gehen, wenn ein Dienstleister ausgetauscht werden muss. Die Abhängigkeit vom externen Partner steigt mit jedem outgesourcten Service überproportional an. Dabei ist es völlig unerheblich, ob ein Generalunternehmer als Dienstleister gewählt oder zahlreiche kleine Verträge abgeschlossen werden.

Zudem besteht bei der letztgenannten Variante ein deutlich höherer, ebenfalls überproportionaler Koordinationsaufwand, der sich alsbald nicht mehr rechtfertigen lässt. Management-Prozesse der IT stellen fast grundsätzlich Kernkompetenzen dar und sollten auch in Zukunft inhouse eingerichtet und betreut werden.