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01.11.1996 - 

CSC-Ploenzke präsentiert Studie

IT-Manager denken um

In den USA hatten bereits im Vorjahr die meisten IT-Manager diesen Aspekt für am wichtigsten erachtet. Die Europäer hielten damals die Implementierung funktionsübergreifender Systeme für die zentrale Aufgabe.

Von besonderer Bedeutung für europäische Unternehmen sind ferner Re-Engineering-Maßnahmen, die Organisation und Nutzung von Unternehmensdaten sowie die Reduzierung der DV-Kosten. War noch im vergangenen Jahr die Qualifikationsverbesserung des Personals zweitwichtigstes Anliegen der DV-Manager, so scheint sich das Problem erledigt zu haben - es rangiert nur noch auf dem achten Platz.

Befragt nach den fünf wichtigsten Technologien auf dem Weg ins nächste Jahrtausend nannten alle antwortenden Unternehmen das Internet beziehungsweise das World Wide Web an erster Stelle.

In der weiteren Bewertung europäischer Firmen folgten Groupware, Electronic Commerce, Netzsicherheit und Breitbandnetze.

Rund 75 der befragten europäischen Unternehmen lagern ihre IT-Aktivitäten teilweise aus (Vorjahr 48 Prozent). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einsatz von Standardsoftwarepaketen: Rund 40 Prozent der befragten 346 IT-Strategen aus den USA und knapp ein Drittel der 171 Europäer gaben an, ihre gegenwärtigen Systementwicklungen basierten auf dem Einsatz von Standardsoftware.

Wie sind die IT-Chefs mit ihrer eigenen Leistung zufrieden? Sowohl diesseits als auch jenseits des großen Teichs sind die mit Abstand meisten IT-Verantwortlichen sicher, gute Arbeit zu leisten. Die Hälfte stuft ihre IT-Organisation als "effektiv" ein, ein Drittel (Europa) beziehungsweise ein Viertel (USA) findet sie immer noch "akzeptabel". Allerdings ist der IT-Sessel hier wie dort ein Schleudersitz: Immerhin 40 Prozent der Antwortenden sagten, in ihrem Unternehmen habe die DV-Leitung in den letzten zwei Jahren gewechselt.

Schließlich wollten die CSC-Analysten wissen, was die Anwender derzeit für Informationsverarbeitung auszugeben bereit sind. Dabei zeigte sich, daß die Budgets aufgestockt werden. Der durchschnittliche Anteil des IT-Haushalts am Umsatz liegt in den europäischen Firmen bei 3,7 Prozent (Vorjahr 3,1 Prozent). In den USA wurde sogar eine Steigerung von 4,6 Prozent im vergangenen auf 5,5 Prozent in diesem Jahr registriert.