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14.03.1997 - 

DV-Standort Deutschland

IT-Manager in Deutschland: (zu) viel zu tun

Zwar ist einiges los am DV-Standort Deutschland, doch von einer geglückten Telekom-Liberalisierung und damit Flexibilisierung des Marktes kann so bald noch nicht die Rede sein. Vielmehr drängt sich der Eindruck einer allgemeinen Verunsicherung, wenn nicht sogar Überforderung sehr vieler Marktteilnehmer auf: "Bündnisfieber" geht um bei den Investoren; eher zurückhaltend bleibt vorerst ein Großteil der IT-Manager. Auf überzeugende Dienstleistungen der alternativen Carrier müssen sie wohl noch bis ins nächste Jahrtausend warten.

Offenbar hat das regierende Management der neuen Bundesrepublik zu viele Neuprojekte auf die Schiene gesetzt seit der Wende. 1989 schon auf Hochtouren laufende Altpläne wie "Post-Liberalisierung" und "Euro-Einführung" tangieren kontinuierlich den gesamten IT-Markt vom Entwickler über den Anbieter bis hin zum User. Für diese beispiellose Situation indes gibt es noch keine Decision-Support-Systeme.

Gleichzeitig vollziehen sich genauso gravierende überregionale Entwicklungen, die manchem Unternehmen an die Substanz gehen können. Stichworte sind: Globale Märkte, aber auch Margenverfall. Top- und IT-Management müssen reagieren. Technisch gesprochen: Parallel zum Altprojekt "Euro-Umstellung" wird beispielsweise für eine bessere Integration der Marketing-Leute ein Intranet eingezogen, mit der Geschäftsführung ein Re-Engineering durchgesetzt und den Mitarbeitern eine neue Corporate Identity beigebracht.

Wäre dies "allein" schon ein Geschäftsjahre füllendes Programm, so strapazieren die chaotischen "Neuprojekte" der Bundesregierung die ohnehin vor den 1.-Januar-Stichtagen 1998 (TK-Liberalisierung) und 2000 (Datumsumstellung) bloßliegenden Nerven: Steuer- und Rentenreform werfen ihre DV-Schatten voraus in die betriebswirtschaftlichen Fachabteilungen. Es gibt viel zu tun. Zu viel. bi