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10.06.1994

IT-Manager kritisieren GOSIP-Bestimmungen OSI-Katalog der US-Regierung geraet durch TCP/IP ins Wanken

FRAMINGHAM (IDG) - Einer der bislang groessten OSI-Verfechter, die amerikanische Regierung, koennte dem bedingungslosen Schwur zu den offenen Standards der ISO untreu werden. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) hat den Entscheidern im oeffentlichen Dienst vorgeschlagen, bei der Vergabe von Auftraegen nicht mehr OSI-Standards zum Mass aller Dinge zu machen, sondern statt dessen der De-facto-Norm TCP/IP den Vorrang zu geben.

Der Vorschlag kommt von IT-Managern verschiedener Behoerden, die sich im Oktober letzten Jahres aus Enttaeuschung ueber das Government OSI Profile (GOSIP) zum Federal Internet-working Requirement Panel zusammengeschlossen haben. Das Plaedoyer der Gruppe zugunsten von TCP/IP beruht vor allem darauf, dass OSI- Produkte wesentlich duenner gesaet und teurer als vergleichbare TCP/IP-Erzeugnisse sind. Das Gremium weist in seinem Report ausserdem auf die Fragwuerdigkeit der GOSIP-Bestimmungen hin, da viele Institutionen Wege gefunden haetten, diese zu umgehen.