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14.04.2008

IT-Mittelstand: Schlechte Noten für Personalarbeit

Wer nicht systematisch auf seine Vorzüge hinweist, findet schwer die passenden Mitarbeiter.

Wie dramatisch dabei die Situation ist, zeigt eine weitere Erkenntnis der Unternehmensberatung Compamedia, die den jährlichen Wettbewerb "Top Job - die 100 besten Arbeitgeber im Mittelstand" betreibt. Neun von zehn IT-Unternehmen konnten im letzten Jahr offene Stellen nicht besetzen. Damit haben sie deutlich größere Schwierigkeiten als der Durchschnitt aller in der Umfrage betrachteten Branchen (69 Prozent). Jedoch liegen die Ursachen für die Probleme bei den Unternehmen selbst, meint Compamedia-Geschäftsführerin Silke Masurat. Die meisten IT-Unternehmen missachteten die Regeln des "Employer Branding", also des Aufbaus einer attraktiven Arbeitgebermarke. Zum Beispiel kennten fast zwei Drittel der Mittelständler aus der IT-Branche die Erwartungen der Bewerber an ihr Unternehmen nicht. Nur 31 Prozent der befragten IT-Betriebe stellten klar heraus, was sie als Arbeitgeber bieten. Wenig Zusammenarbeit Unterdurchschnittlich schneiden Firmen in der abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit ab. Nur bei jedem vierten Befragten kooperieren die Personaler beim Aufbau der Arbeitgebermarke mit anderen Abteilungen (alle Branchen: 36 Prozent).

Masurat hat den Eindruck, dass den Klagen über das Fehlen eines starken Arbeitgeber-Images noch keine Taten folgten. Nur 41 Prozent der Befragten aus der IT-Industrie beschäftigten sich mit dem Thema Employer Branding. Im Kontrast dazu stehe die Erkenntnis der Chefs: 88 Prozent der Verantwortlichen aus der IT-Branche halten Employer Branding für entscheidend, um künftig Mitarbeiter zu rekrutieren.

Die Umfrage "Arbeitgebermarke" fand im Januar 2008 statt. Befragt wurden Geschäftsführer und Personalverantwortliche von mittelständischen Unternehmen in Deutschland. 280 Unternehmen haben sich an der Umfrage beteiligt, darunter 32 aus der IT-Industrie. Tipps, wie Mittelständler im Wettstreit um die besten Köpfe attraktiv werden, finden Leser unter www.top-arbeitgebermarke.de. (hk)