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20.04.2006

IT-Projekte laufen häufig am Bedarf vorbei

Deutsche Unternehmen steuern die Vorhaben schlecht.

Ein lückenhaftes Anforderungs-Management, die mangelnde Betrachtung von Projektrisiken und Schwächen im Gesamtprozess erschweren es hiesigen Firmen, zielgerichtet in wirtschaflich sinnvolle IT-Vorhaben zu investieren. Zu diesem Ergebnis kam eine Befragung der beiden Beratungshäuser Fomaco Group und Affinis Consulting zum Thema "Strategisches Demand-Management" unter führenden Managern in 32 mittelständischen und großen Unternehmen.

Laut Studie richtet lediglich ein Drittel der befragten Unternehmen ihre IT-Anforderungen an der Geschäftsstrategie aus. Gut drei Viertel gleichen diese mit bereits bestehenden Projekten und Anwendungen ab - meist wenig strukturiert.

Das Management des Projektportfolios wird im Gros der Firmen (88 Prozent) bereits praktiziert. Ebenso selbstverständlich ist, so die Untersuchung, die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der einzelnen Vorhaben. An der Projektpriorisierung hapert es allerdings noch: Nicht einmal jedes achte Unternehmen bezieht die jeweiligen Risiken oder den Wertbeitrag ein.

Während rund ein Drittel der Befragten die Projektziele zeitlich, finanziell und qualitativ zu mehr als 75 Prozent zu erfüllen glaubt, gaben immerhin 44 Prozent an, dass ihnen jährlich beträchtliche Kosten entstehen, da einige Vorhaben ihre Ziele verfehlten und scheiterten.

Grundsätzlich sei der Demand-Management-Prozess wenig standardisiert und lückenhaft umgesetzt, so die Studie. Dabei würden die Vorteile durchaus erkannt: 74 Prozent der Firmen schätzen den Beitrag eines übergreifenden Demand-Managements zu Transparenz und Qualität sowie zum Gesamtnutzen des Projektportfolios als "mittel" bis "hoch" ein. (kf)