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24.10.2003

IT-Security

Im Chip integriert

Motorola will künftig Sicherheitsfunktionen direkt in seine Netzwerkchips integrieren. Indem der Hersteller Verfahren für Verschlüsselung und Authentifizierung in den Prozessoren unterbringt, möchte er die Leistungsfähigkeit des Netzequipments erhöhen und es gleichzeitig OEMs ermöglichen, günstigere Geräte zu bauen. Die neuen Halbleiter mit den Bezeichnungen "MPC885 PowerQUICC I" und "MPC8272 PowerQUICC II" sollen im ersten Quartal 2004 auf den Markt kommen und in VPN-Routern und WLAN-Access-Points eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch die Highend-Netzchips der "PowerQUICC III"-Reihe entsprechend modifiziert werden.

Netasyst für kleine Netze

Eine speziell auf die Sicherheitsbedürfnisse von kleinen und mittelständischen Unternehmen zugeschnittene Lösung hat Network Associates entwickelt. Der "Netasyst Network Analyzer" basiert auf der Technik des Protokollanalysators "Sniffer" und soll Anwendern dabei helfen, kabelgebundene und drahtlose Netze zu überwachen und abzusichern. Um Leistungsengpässe aufzuzeigen, kann das Benutzerverhalten visualisiert werden. Außerdem identifiziert das Tool laut Hersteller von Viren oder Würmern befallene Rechner und soll in der Lage sein, Fehlkonfigurationen von Servern aufzudecken.

Abhilfe bei Patch-Problemen

Ein neues Modul für die Netz-Management-Lösung "Landesk" soll Administratoren unterstützen, wenn es um das Aufspüren von Schwachstellen und das Verteilen von geeigneten Software-Updates zu deren Beseitigung geht. Dazu vereint es Funktionen zum automatisierten Sicherheits-Update sowie zum Patch-Management und soll in der Lage sein, installierte Komponenten auf ihre Verwundbarkeit zu untersuchen. Laut Landesk ist die Software nahtlos in die Landesk-Konsole integriert und kommt noch vor Jahresende auf den Markt.

Schutz für Fernzugriffe

Checkpoint erweitert sein Angebot an Security-Appliances um "VPN-1 Edge". Die Geräte kommen als "S"- oder "X"-Version und ermöglichen es laut Hersteller Unternehmen, kleine Außenstellen schnell und unkompliziert über Verschlüsselungstunnel mit ihrer Zentrale zu verbinden. Die integrierte Stateful-Inspection-Technik soll zusätzlich für Sicherheit sorgen. Die Preise liegen zwischen 400 und 2000 Euro.