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25.01.2002 - 

Viren, Videokonferenzen und Web-Services

IT-Sicherheit: Wo 2002 besondere Gefahren lauern

FRAMINGHAM (IDG) - Web-Services sind für IT-Sicherheitsverantwortliche dieses Jahr eine große Herausforderung. Daneben halten Analysten eine zunehmende Verbreitung von Videokonferenzen und eine Klasse von Viren, die vielfältige Übertragungswege nutzen, für zusätzliche Risiken.

Wie im vergangenen Jahr erwarten Experten für 2002 einen Anstieg der Anzahl an Makro- und Scriptviren. Die Maßnahmen zur Prävention bleiben dieselben wie bisher: Filtern, bekannte Sicherheitslücken patchen und die Antivirensoftware aktuell halten. Allerdings werden wohl bösartige Codes an Bedeutung gewinnen, die viren- und wurmartige Eigenschaften in sich vereinen und verschiedene Schwachstellen ausnutzen. Von raffinierteren Nimda-Varianten geht nach Meinung von Experten in diesem Jahr eine ernst zu nehmende Gefahr für Unternehmen aus. Anders als die Schädlinge der vorigen Generation benutzte Nimda das Internet und E-Mails als Verbreitungswege.

Wenn das nach den Terrorakten vom 11. September gewachsene Interesse an Videokonferenzen und Internet-Collaboration-Technologien anhält, könnten hierbei neue Sicherheitsrisiken entstehen. John Pescatore, ein Analyst von Gartner, warnt beispielsweise davor, die Firewall bei der Einführung solcher Technologien zu weit zu öffnen. Für das kommende Jahr erwartet er mindestens einen weitreichenden Angriff auf diese Schwachstellen.

Die Anstrengungen von Unternehmen, ihre internen Applikationen via XML und Simple Object Access Protocol (Soap) mit denen externer Partner und Lieferanten zu verbinden, gelten als weitere Gefahrenquelle. Auch hierfür öffnen Anwender laut Pescatore gerne zusätzliche Ports in der Firewall, ohne die Sicherheitsrisiken zu bedenken. Echte Web-Services werden seiner Meinung nach 2002 noch keine große Verbreitung finden. Schon im Vorfeld einer Einführung sind aber grundlegende Sicherheitsüberlegungen sinnvoll.

Vor einer Konsolidierungswelle unter den Sicherheitsherstellern warnt Eric Hemmendinger, ein Analyst der Aberdeen Group aus Boston. Daher empfiehlt er Anwendern, der finanziellen Stabilität einer Firma und ihrer Kunden ein besonderes Augenmerk zu widmen - vor allem bei Erstkontakten. (sra)