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28.06.1996 - 

Verträge mit SAP, IBM und Microsoft

IT-Tochter von Hoechst soll weltweit agieren

Die IT-Tochter soll weltweit Filialen erhalten und sich in erster Linie um die Einrichtung globaler Informationssysteme kümmern. Im Hoechst-Jargon ist von der Entwicklung sogenannter Business owned Applications die Rede.

Die IT-Tochter wird die Hardware-, Software- und Netzinfra- struktur bereitstellen und die fachliche sowie organisatorische Betreuung der nationalen Gesellschaften übernehmen. Die europäischen Hiserv-Filialen sollen Anfang 1997 rund 600 Mitarbeiter beschäftigen, davon 500 aus der bisherigen deutschen Abteilung Informatik und Kommunikation.

Die Neuordnung der IT-Landschaft ist bei den Frankfurtern schon seit einiger Zeit im Gange. Rahmenabkommen mit SAP, IBM und Microsoft wurden unterzeichnet, ein Vertrag mit AT&T ist in Vorbereitung. Gegenwärtig ist Hoechst dabei, das SAP-System R/3 einzuführen. Die Software wird als "Standardplattform zur Abbildung der weltweiten Geschäftsabläufe" bezeichnet.

Mit der IBM unterhält Hoechst eine strategische Allianz zur Nutzung von Mainframes. Kurzfristig soll die zentrale Rechenleistung noch einmal steigen, doch auf lange Sicht wird sie zugunsten einer R/3-adäquaten Client-Server-Struktur reduziert. Zwischen Big Blue und Hoechst besteht ein Nutzungsüberlassungs- Vertrag bezüglich Hardware und Software, der besagt, daß Hoechst ausschließlich die in MIPS gemessene tatsächlich benötigte Rechenleistung bezahlt. Die nationalen Rechenzentren werden in Frankfurt zusammengelegt.

Eine dritte strategische Partnerschaft unterhält Hoechst mit Microsoft. Rund 60000 Anwender werden mit Windows-NT-Clients und dem Office-Paket der Gates-Company ausgerüstet .