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31.01.2003 - 

Studie von Apax Partners

IT und die Innovationen von morgen

MÜNCHEN (CW) - Der IT-Industrie mangelt es (auch) an Innovationen. Das ist eine Behauptung, die momentan oft im Zusammenhang mit der ausbleibenden Erholung der Branche aufgestellt wird. Die US-amerikanische Venture-Capital-Gesellschaft Apax Partners räumt mit diesem Vorurteil auf. Demnach wird die IT auch in Zukunft technologische "Quantensprünge" verzeichnen - und dabei zunehmend andere Bereiche, etwa die Bioinformatik, befruchten.

Die IT dürfte in den nächsten Jahren noch mehr zur Commodity, also zum Gegenstand des täglichen Alltags, werden. Und weil das so ist, bekommt man die eigentlichen technologischen Fortschritte gar nicht mehr bewusst mit. Das ist sinngemäß die Quintessenz einer Untersuchung von Apax Partners und dem britischen Wissenschaftsorgan "Economist Intelligence Unit". Die Studie "The Impact of Innovation" wertet die technologischen Innovationen von insgesamt 40 Firmen aus - darunter die beiden deutschen Biotech-Unternehmen Cellzome und Impella Cardiotechnik.

Viele technische Neuheiten im Computerbereich konzentrieren sich auf die weitere Optimierung von Verarbeitungsleistung, Speicherkapazität und Netzbandbreite - Parameter, die zwar die Gebrauchseigenschaften verbessern werden, aber keine fundamentalen Veränderungen in der IT an sich darstellen, heißt es in der Studie. Trotzdem seien diese Verbesserungen von erheblicher Bedeutung. Experten gehen davon aus, dass sich gemäß dem bekannten Gesetz von Moore die zu einem bestimmten Preis verfügbare Verarbeitungsleistung weiterhin durchschnittlich alle 18 Monate verdoppelt. Noch eindrucksvoller sei wahrscheinlich die Tatsache, dass sich die Speicherkapazität je Flächeneinheit alle zwölf Monate verdoppelt, während die durch ein Glasfaserkabel übertragene Datenmenge alle neun Monate dupliziert wird.

Katalysator für die Forschung

Viele Unternehmen, gerade im Bereich der Bioinformatik, dürften von diesen für IT-Professionals vielleicht wenig spektakulären Fortschritten profitieren, meint Apax Partners. So ließen sich etwa die Entdeckung und die weitere Entwicklung von Wirkstoffen enorm beschleunigen. Auch die drahtlose Kommunikation sollte als Impulsgeber nicht unterschätzt werden. Immerhin seien Wireless-Technologien gerade dabei, weltweit die festnetzgebundene Telekommunikation zu überholen. Und last, but not least würden computergesteuerte Geräte in Zukunft noch intelligenter. Zwar sei die oft gepriesene "Revolution der künstlichen Intelligenz" anders verlaufen als viele vorhergesagt haben. Doch am Siegeszug einzelner Technologien wie etwa Spracherkennung lasse sich nicht mehr rütteln. (gh)