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18.11.1994

IT-Verantwortliche beklagen sich Datenverarbeitungs-Know-how wirkt oft als Karrierebremse

MUENCHEN (CW) - Bei den amerikanischen Chief Information Officers (CIOs) geht die Frustration um. Galten sie in Mainframe-Zeiten als umworbene Gurus, so wird die Abkuerzung ihres Titels heute oft mit "Career is over" aufgeschluesselt.

Mehr Verantwortung, schrumpfende Budgets und keine Aussicht auf weitere Karriere - so beschrieben eine Reihe von DV- Verantwortlichen ihre Situation gegenueber dem "Wall Street Journal". Besonders veraergere sie, dass ihnen trotz intensiver Diskussionen um Business Re-Engineering - bei dem Informationstechniken eine Schluesselfunktion innehaben - der Zugang in die Unternehmensfuehrung verschlossen bleibe.

Management-Experten bestaetigen, dass die CIOs tatsaechlich Anlass zum Klagen haben. Nach ihren Erfahrungen stehen die Chancen fuer einen Aufstieg in die Fuehrungsetage fuer Marketing- und Finanz-Manager weit besser. Vor allem schade den IT-Verantwortlichen ihr Ruf als analytische, introvertierte Problemloeser. Zwar berichten 40 Prozent direkt an den Unternehmensleiter, der grosse Rest ist jedoch eine oder mehrere Stufen tiefer angesiedelt. Am schlechtesten ergeht es DV-Chefs, wenn ihre Unternehmen einen Outsourcing-Dienstleister beauftragen. Wenn sie nicht sowieso gehen muessen, bleibt ihnen wenig mehr zu tun, als die Erfuellung der Vertraege zu ueberwachen.