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01.11.2007 - 

Kolumne

IT: Wir machen den Weg frei

Zum neunten Mal hat die fünfköpfige Jury des Wettbewerbs "Anwender des Jahres" die Sieger gekürt. Die Knorr-Bremse AG hat ein komplettes Revirement ihrer ERP-Landschaft vollzogen. Damit gewann sie in der Kategorie "Business Change". In dieser Kategorie bewies auch die Felix Schoeller Gruppe aus Osnabrück, wie Firmen unter Nutzung von Old-School- und Avantgarde-Technik IT so einsetzen, dass sie nicht nur den vollen Durchblick über Abläufe in einem Unternehmen und bei dessen Partnern schaffen, sondern auch noch Kosten einsparen helfen.

Die Malteser Trägergesellschaft wiederum errang den Titel "Anwender des Jahres" in der Kategorie "IT-Performance". Sie verbesserte die Dienstleistung und Kostenstruktur der Unternehmens-IT durch eine konsequente Sourcing- und Thin-Client-Rezentralisierungsstrategie.

Ein dem Malteser-Projekt sehr ähnlich gelagertes Vorhaben zeigte auch die Landesbank Baden-Württemberg und kam damit in die Finalrunde. Die Hamburger Stulz GmbH Klimatechnik wiederum bewarb sich wie Malteser und LBBW mit einem IT-Performance-Projekt. Sie wischte den früher üblichen Papierbeleg-Durchschlagswahnsinn des Reklamations-, Dispositions- und Faktura-Bearbeitungswusts komplett vom Tisch (siehe die Artikel ab Seite 24).

Fünf Beispiele von erstklassigen Projekten realisiert von IT-Verantwortlichen und ihren Teams, die ihr Handwerk verstehen. Na, das ist doch das mindeste, sagen Sie? Da haben Sie nur zum Teil Recht. Alle Projekte der Finalrunde zeichnet über die fachliche Kompetenz der Beteiligten hinaus eines aus: Ihre Projektteams haben gezeigt, dass eine hervorragende Unternehmens-IT-Abteilung nicht "nur" als guter Dienstleister für die hausinternen IT-Bedürfnisse fungiert. Was diese Projekte heraushebt, ist der Beweis, dass fähige IT-Abteilungen neue Geschäftstätigkeiten, neue Geschäftsmodelle, neue Strategien überhaupt erst möglich machen. Neudeutsch: Hier ist IT zum Business-Enabler geworden.

Der Wettbewerb "Anwender des Jahres" will genau solche Leistungen prämieren. 80 Prozent der IT-Kosten fallen heutzutage für den reibungslosen Betrieb der Unternehmens-IT an. Diese Allerweltsaufgaben sind absolut unspektakulär, und vielleicht genau deshalb beäugen Firmen-Controller besonders argwöhnisch die hier anfallenden Ausgaben. 20 Prozent der IT-Investitionen spendieren Vorstände für IT-Projekte. Und die sind entscheidend für das Image einer IT-Abteilung in einem Unternehmen.

Der Wettbewerb "Anwender des Jahres" würdigt durch seine unabhängige Jury, die keinen Interessen verpflichtet ist, erfolgreiche IT-Projekte. Er ist somit der Anwalt der Anwender. Und bei besonders erfolgreichen IT-Projekten wie den fünf Finalisten des Jahres 2007 auch deren Laudator.