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15.12.1978 - 

Dem Land fahlen ausgebildete Informatiker:

Italien mit Computern unterversorgt

MAILAND (ee) - Italien ist sowohl in der Wirtschaft wie im öffentlichen Sektor gegenüber anderen westeuropäischen Industrie-Staaten mit Computern unterversorgt. Wie die Bundesstelle für Außenhandelsinformation (BfA) in Köln berichtet, fehlt es den Italienern überdies an geschulten Fachkräften, die Informatiksysteme bedienen könnten.

Was den Informatiksektor betrifft, so beliefen sich die Inlandsumsätze 1977 auf 1200 Milliarden Lire (dazu 200 Milliarden Lire für Software) und waren damit um 20 Prozent höher als 1976.

Ende März des laufenden Jahres waren in Italien 7000 mittlere und größere Datenverarbeitungssysteme, 36 000 Minicomputer und 19 000 Klein-Systemanlagen (apparecchi per la sistematica minore) vorhanden. Der Wert der in Italien in Betrieb befindlichen mittleren und großen Datenverarbeitungssysteme wird auf 1870 Milliarden Lire, derjenige der Minicomputer (ausgenommen Geräte des Typs Olivetti A 5) auf 470 Milliarden Lire geschätzt.

Während bei Geräten mit relativ geringem technologischen Standard (herkömmliche Schreib- und Rechenmaschinen) die Exporte die Importe überwiegen, hat Italien bei elektronischen Datenverarbeitungsanlagen einen technologischen Nachholbedarf aufzuweisen; dementsprechend machte das Defizit im Außenhandel dieses Sektors im letzten Jahr 69,4 Milliarden Lire aus. Nach Angaben von Fachleuten sind öffentliche Unterstützungen für Forschungsausgaben und eine regere Nachfrage der öffentlichen Hand erforderlich.