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27.06.1997 - 

Unisource macht sich ebenfalls Hoffnungen

Italienische TK-Holding Stet verhandelt mit AT&T

Vertreter der Unternehmen bestätigten die Gespräche, nannten aber keine Details. Es gilt jedoch als sicher, daß Stet die Wahl hat, entweder bei Unisource einzusteigen oder ein bilaterales Abkommen mit AT&T zu schließen. Obwohl AT&T und Unisource im Bündnis "Worldpartners" gegen die Allianzen "Global One" (Telekom, France Télécom und Sprint) sowie "Concert" (British Telecom und MCI) kooperieren, treten sie im Fall von Stet als konkurrierende Verhandlungspartner auf.

Unisource dürfte Interesse an Stet zeigen, weil erst kürzlich der spanische Partner Telefonica aus der Allianz ausgeschieden und ins Concert-Lager gewechselt war. Damit wurde das Bündnis erheblich geschwächt, da Telefonica im südamerikanischen Markt sehr stark vertreten ist. Stet, das Netze in Argentinien, Bolivien, Chile und Kuba betreibt, könnte diese Lücke teilweise wieder schließen, ist wegen seiner Präsenz in Südamerika aber auch für AT&T interessant.

AT&T liebäugelt mit dem spanischen Markt

Die Amerikaner versprechen sich von Stet aber auch den Zugang zum spanischen TK-Markt. Stet ist nämlich Mitglied eines Konsortiums, das derzeit um die 60prozentige Beteiligung an der TK-Company Retevision mitbietet, die noch in diesem Jahr als zweiter Netzbetreiber in Spanien aktiv werden soll. Die Chancen stehen gut: Im ersten Auswahlverfahren hat das Stet-Konsortium bereits eine andere Allianz mit France Télécom aus dem Feld geschlagen.