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30.11.1984 - 

Importabhängigkeit ist noch sehr hoch, aber:

Italiens DV-Industrie mausert sich

MAILAND (CW) - Einen Umsatzzuwachs von 23,7 Prozent auf 10,5 Millionen Mark konnte im vergangenen Jahr der italienische Informatiksektor für sich verbuchen. Davon entfielen laut VWD 7,32 Millionen auf Hardware. Im Hinblick auf die Umsatzentwicklung zeichne sich eine zunehmende Bedeutung von sieben marktführenden Unternehmen ab; ihr Marktanteil habe sich innerhalb eines Jahres von knapp 74 auf 80 Prozent erhöht. Die Beschäftigtenzahl soll den Angaben des Pressedienstes zufolge um 8.6 Prozent gestiegen sein.

Die Bundesstelle für Außenhandelsinformationen (BFAI), berichtet in diesem Zusammenhang, daß man im nächsten Jahr vor allen Dingen bei Arbeitsplatzcomputern und elektronischen Registrierkassen (POS) mit überdurchschnittlichen Absatzzunahmen rechne. Zur Zeit seien in Italien 85000 Mikros und 100 000 Arbeitsplatzcomputer in Betrieb. Für das laufende Jahr werde in diesen beiden Rechnerklassen ein Absatz von 49000 und für das kommende Jahr von 70 000 Geräten prognostiziert. Auf den gesamten Informatiksektor bezogen, halten Branchenkenner bis 1989 jährliche Wachstumsraten von 24 Prozent für wahrscheinlich. Eine große Nachfrage nach DV-Gütern werde künftig besonders im öffentlichen Dienst bestehen.

Trotz der steigenden Produktion im Inland soll Italien noch weitgehend von Importen abhängig sein. So weist laut VWD der Branchenaußenhandel im Informatiksektor 1983 ein Defizit von 752 Millionen Mark auf. Die Importe beliefen sich auf 3,19 und die Exporte auf 2,48 Millionen Mark. Im vorangegangenen Jahr sei ein Defizit von 577 Millionen Mark ausgemacht worden. Einen besonders hohen Importbedarf könne man bei Zubehör und Bestandteilen feststellen. In diesem Bereich nennt VWD ein Defizit von 2,12 Millionen Mark im Vorjahr.