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06.10.2006

Itanium mausert sich

Mit Intels "Itanium"-Servern geht es aufwärts. Das sagt der Lobbyistenverband "Itanium Solutions Alliance" (ISA) unter Berufung auf US-Marktforscher IDC.

Von Wolfgang Leierseder

Mit Intels "Itanium"-Servern geht es aufwärts. Nach Angaben des Lobbyistenverbandes "Itanium Solutions Alliance" (ISA), aber auch des Marktforschers IDC, konnte die Serverplattform in den letzten zwölf Monaten sowohl bei Umsätzen und Marktanteilen als auch bei der Zahl der verfügbaren Applikationen deutlich zulegen.

So sei der Umsatz im zweiten Quartal 2006 um 36,4 Prozent auf 740 Millionen Dollar gestiegen, teilte die ISA unter Berufung auf IDC auf dem ersten "Itanium Solutions Summit" in San Francisco mit. IDC zufolge kann der High-End-Server inzwischen 43,6 Prozent des IBM-Power- und 44,9 Prozent des Sun-Sparc-Marktanteils für sich reklamieren. Mit wachsender Tendenz, wie IDC im Februar dieses Jahres bereits gesagt hatte. Des Weiteren sagte die ISA, die verfügbaren Applikationen hätten sich seit September 2005 auf über 10.000 verdoppelt.

Amerikanischen Analysten sind sich allerdings uneins, ob die vor allem von HP und Intel vorangetriebene Itanium-Plattform seit dem Markteintritt der Mehrkernversion "Montecito" im Juli dieses Jahres Sun und IBM bereits Marktanteile abnehmen konnte. Im Gegensatz zu IDC sagt Charles King vom kalifornischen Marktforscher Pund-It Research, der Intel-Chip nehme seinen wichtigsten Wettbewerbern Power (IBM) und Sparc (Sun Microsystems) noch keine Marktanteile ab.

Das ISA-Forum nutzte Oracle zur Ankündigung, es werde in Kürze seine Datenbank für "Montecito" zertifizieren. Oracle "erneuere" seine Unterstützung für den Itanium, erläuterte Firmensprecher Eloy Ontiveros die wenig überraschende Entscheidung. Oracle ist einer der größten HP-Technikpartner.

Das Unternehmen erklärte, es werde die nächsten großen Updates ("Major Releases") seiner Datenbank und seiner "Fusion"-Middleware für verschiedene Betriebssysteme zertifizieren.

Itanium-Server werden auch von Bull, Unisys, Fujitsu und Silicon Graphics angeboten. Aber Intel hat auch diverse Whitebox-Serverofferten im Programm. Diese können Hersteller unter eigenem Namen verkaufen. Laut Intel wird im vierten Quartal auch einen Whitebox-Server mit "Montecito"-Chips ins Programm aufgenommen.