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07.11.1980 - 

Zweifel an Überlebensfähigkeit aufgetaucht:

Itel mit hohen Verlusten

SAN FRANCISCO (gr) - Ernsthafte Zweifel an der Überlebensfähigkeit der Itel Corp. sind nach der verspäteten Vorlage der 1979er Geschäftszahlen aufgetaucht.

Die schuldengeplagte Leasinggesellschaft mit Sitz in San Francisco weist für das zum 31. Dezember 1979 abgeschlossene Geschäftsjahr einen Verlust von 433,3 Millionen Dollar bei einem Umsatz von nur 223,8 Millionen Dollar aus.

Verbindlichkeiten in Höhe von rund 1,2 Milliarden Dollar gegenüber einigen europäischen Banken, am Euromarkt und anderen Geldgebern stehen bei Itel in den Büchern. Im Lichte der sich verschlechternden finanziellen Situation - im Vorjahr hatte das Leasingunternehmen noch einen Reingewinn von 21,5 Millionen Dollar ausgewiesen - mußte ein früherer Umschuldungsplan überprüft werden, berichtet die Financial Times. Für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 1980 rechnet das Unternehmen mit einem Verlust von mindestens 35 Millionen Dollar.

Die Zukunft der Itel hängt von der Umschichtung von rund 460 Millionen Dollar Bankschulden ab. Falls dies nicht gelingt, so die Finanzzeitung, muß das Unternehmen auf die US-Konkursgesetze zurückgreifen.

Eine Ursache der Schwierigkeiten liegt in den schleppenden Verhandlungen mit dem Versicherer Lloyds of London. Von ihm fordert Itel Zahlungen über 200 Millionen Dollar aus Versicherungspolicen. Nach nichtoffiziellen Schätzungen sind die Verpflichtungen des Versicherungsgebers um weitere 80 Millionen Dollar auf 420 Millionen Dollar gestiegen. Nach Angaben der Zeitung gingen bisher 14000 Schadensmeldungen bei Lloyds ein.