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07.11.2007

"Itil-Star": Wie viele Sterne hat Ihre IT?

In Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Exagon bietet die COMPUTERWOCHE eine Online-Checkliste an, um die Itil-Fähigkeit von IT-Service-Prozessen zu prüfen.

Die Best Practices der IT Infrastructure Library, kurz Itil, gelten mittlerweile als die Messlatte, an der sich das IT-Service-Management ausrichten muss. Immer mehr Unternehmen behaupten von sich, ihre Dienstleistungsprozesse "Itil-konform" oder "Itil-ähnlich" gestaltet zu haben.

In zwei Versionen

Für diejenigen, die sich ihrer Sache nicht ganz so sicher sind, bietet computerwoche.de ab sofort einen Do-it-yourself-Check an unter dem Titel "Itil-Star: Wie viele Itil-Sterne verdient Ihre IT?" Den Test gibt es in zwei Versionen: Wer sich während der Mittagspause oder vor dem Start in den Feierabend einen schnellen Überblick verschaffen möchte, kann innerhalb weniger Minuten den "Quickcheck" ausfüllen, indem er je zwei Fragen zu folgenden Prozessen beantwortet:

Incident-Management;

Problem-Management;

Configuration-Management;

Change-Management;

Release-Management;

Service-Level-Management;

Finanz-Management für IT-Services;

Capacity-Management;

Availability-Management;

IT-Service-Continuity-Management.

Vergleich mit dem Durchschnitt

Auch wenn es sich dabei nur um einen Schnellschuss handelt, so betrifft doch jede einzelne Frage eine wichtige Voraussetzung für die Itil-Konformität des jeweiligen Prozesses. Für die Antworten stehen je vier Möglichkeiten zur Verfügung. Wer sich bis zur zwanzigsten Frage durchgeklickt hat, erhält eine kurze Standortbestimmung für jeden der zehn Prozesse einschließlich der bis dato von allen Teilnehmern erzielten Durchschnittswerte.

Optimierter Drei-Sterne-Betrieb

Am Ende winken Sterne: Ein Stern bedeutet, dass die Itil-Voraussetzungen ansatzweise erfüllt sind. Bewegt sich der Erfüllungsgrad zwischen "teilweise" und "überwiegend", so sind zwei Sterne der Lohn. Ein Drei-Sterne-IT-Betrieb hingegen muss seine Prozesse bereits derart optimiert haben, dass sich die meisten Fragen zumindest mit "überwiegend erfüllt" beantworten lassen.

Vielen computerwoche-Nutzern dürfte dieser Quickcheck nicht ausreichen. Sollten Sie es genauer wissen wollen, können Sie jederzeit auf die Vollversion der Checkliste wechseln. Dazu müssen Sie sich allerdings mit Namen, Unternehmen und gültiger E-Mail-Adresse registrieren. Die Software bekommen Sie als ZIP-Datei, die sich in jedem beliebigen Ordner auf dem PC entpacken lässt, ohne dass sie eigens installiert werden müsste.

Der "ITSM Selfcheck" ist ein Profi-Werkzeug aus der Schmiede des Beratungs- und Lösungsanbieters Exagon mit Sitz in Kerpen-Sindorf. Wie der Produktverantwortliche Sascha Thies erläutert, wurde das Tool geringfügig abgespeckt, um es für den Anwender einfacher handhabbar zu machen. Trotzdem hätten die Ergebnisse große Aussagekraft. Dazu Exagon-Geschäftsführer Joachim Fremmer: "Die Vollversion ermöglicht mit ihren zusätzlichen Funktionen und umfassenden Inhalten ein detailliertes Benchmarking bis auf die Leistungsebene. Das führt zu einer nachhaltigen Optimierung der IT-Service-Organisation."

Hilfe zur Selbsthilfe

Dass Exagon den computerwoche-Nutzern dieses Tool unentgeltlich anbietet, begründet Fremmer damit, dass er den Anwendern ein Gespür dafür geben wolle, was mit softwareunterstützter Optimierung überhaupt möglich sei. Die Hilfe zur Selbsthilfe könne aber eine umfassende Beratung nicht ersetzen.

Darüber hinaus wollen Exagon und computerwoche rege Beteiligung der Nutzer vorausgesetzt die Ergebnisse des Selfchecks später für ein Itil-Benchmarking im deutschsprachigen Raum nutzen. Selbstverständlich werden Ihre Antworten nur anonymisiert in die Auswertung einfließen. (qua)