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24.10.1986 - 

Die jüngsten Neuankündigungen auf dem Workstation-Markt:

ITT macht den Xtra/286 netzfähig

SAN JOSE/TOKIO (CWN) - Als Advanced Technology Workstation (ATW) hat ITT jetzt eine modifizierte Xtra/286-Maschine vorgestellt. Das AT-kompatible System verfügt in dieser Version über eingebaute Grafikfähigkeit. Aus Japan wird ebenfalls eine neue Workstation gemeldet: Auf Basis des Motorola 68020 kündigte die NEC Corp. jetzt ihr System EWS 4800 an.

Der ITT-Rechner, der auf dem bereits bekannten Modell Xtra/286 basiert, wurde jetzt mit einer hochauflösenden Grafikkarte (EGA) ausgerüstet, und darüber hinaus wurde eine Farbgrafikkarte und eine Hercules-kompatible Karte integriert. Das Modell 1 dieser Workstation-Baureihe beinhaltet unter anderem eine Hauptspeicherkapazität von 640 KB und eine 1,2-MB-Disketteneinheit. Das grafikfähige Gerät soll in den USA für knapp 2500 Dollar verkauft werden.

Beim Modell 2 griffen die ITT-Techniker außerdem auf eine 30-MB-Festplatte zurück. Kostenpunkt für dieses Gerät: rund 4300 Dollar. Beiden Maschinen gemeinsam sind insgesamt acht Erweiterungssteckplätze, die Taktrate von zehn Megahertz sowie die unternehmenseigene Software FXP, die im Vergleich zum IBM PC AT bei derselben Betriebssystemversion eine rund dreißigprozentige Leistungssteigerung aufweisen soll. Beobachter rechnen mit der Erstauslieferung der Modelle noch in diesem Monat.

Eine Leistungsklasse besser kommen die Japaner nun mit einer Workstation auf den Markt, die auf dem Motorola 68020 basiert: Die EWS 4800, eine 32-Bit-Maschine, soll nach Angaben von NEC ihren Einsatz in technisch anspruchsvollen Unix-Umgebungen finden. Außerdem lasse sich dieses System auch parallel zu den Mainframes und Supercomputern des Anbieters einsetzen.

Der Rechner verfügt über eine 5 1/4-Zoll-Disketteneinheit und über eine Festplatte mit einer Kapazität von 68 MB. Durch Hinzunahme von 48-Window-Hochgeschwindigkeits-Prozessoren steigen laut NEC die Grafik-Vektorkapazitäten auf bis zu 75 000 Vektoren pro Sekunde.

Als Option kann der japanische Konzern für diese Workstation außerdem sowohl Netzwerk-Software von Sun Microsystems Inc. (NFS) oder von 3Com Corp. (Unet) als auch eine Reihe von Terminalsimulatoren verfügbar machen, die beispielsweise mit der SX-Supercomputer- oder der Acos-Mainframeserie verbunden werden können.

Um ferner die Kompatibilität zu Systemen anderer Anbieter zu ermöglichen, hat NEC im Zuge dieser Neuankündigung auch diverse standardisierte Protokolle und entsprechende Hardware-Voraussetzungen ins Programm genommen; eingeschlossen sind hierbei zum Beispiel Unix System V, IEEE 802.3 für lokale Netze und einen VME-Systembus. Mit der Auslieferung der 25 970 Dollar teuren Workstation soll im November begonnen werden.