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06.10.2000 - 

BVB-Konjunkturbarometer

IuK-Branche nach verhaltenem ersten Halbjahr wieder optimistisch

MÜNCHEN (CW) - Nicht mehr ganz so zufrieden wie im Vorjahr zeigten sich die meisten Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes Informations- und Kommunikationssysteme (BVB) mit dem ersten Halbjahr 2000. Für die zweite Jahreshälfte rechnet man jedoch mit einem lebhafteren Geschäftsverlauf.

Das erste Halbjahr 2000 hinterließ bei der deutschen IuK-Branche offenbar einen zwiespältigen Eindruck. Darauf deuten die vom BVB veröffentlichten Ergebnisse der so genannten Sommerumfrage hin. 53 Prozent der befragten Mitgliedsfirmen haben demnach die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten als gut beurteilt, 13 Prozent bezeichneten sie als befriedigend. 32 Prozent der Unternehmen schätzten die wirtschaftliche Lage sogar als sehr gut ein. Gegenüber dem vergleichbaren BVB-Branchenspiegel des Vorjahres, wo 23 Prozent der befragten Mitglieder von einem sehr guten Geschäftsklima sprachen, bedeutet dies zwar eine geringfügige Steigerung - mehr als 70 Prozent hatten seinerzeit aber zumindest eine gute Geschäftsentwicklung attestiert. Dies weise, so der BVB, auf eine doch eher verhaltene Konjunkturentwicklung in der ersten Jahreshälfte hin.

Weitaus optimistischer sind indes die Prognosen für die zweite Jahreshälfte. Nach wie vor sind die Themen E-Business, Internet und Mobilkommunikation die größten Wachstumstreiber, heißt es. Wichtige Impulse erhoffe man sich inzwischen auch vom neuen Mobilfunkstandard UMTS und der Kommunikation über Breitbandnetze. Mit einer stagnierenden Entwicklung habe man es hingegen in den Bereichen rund um die Festnetztelefonie einschließlich ISDN-, ATM-, Ethernet- oder Powerline-Komponenten zu tun.

Zentrales Problem der IuK-Branche ist dem BVB zufolge weiterhin die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter. Immerhin gehen mehr als zwei Drittel der befragten Firmen im laufenden Jahr von einem Personalwachstum im zweistelligen Bereich aus; zwölf Prozent wollen ihren Mitarbeiterstamm bis Ende kommenden Jahres sogar um bis zu 50 Prozent aufstocken. Das Thema "Green Card" für ausländische IT-Spezialisten unterstreicht dabei - auch das wird in der Umfrage deutlich - eine ohnehin schon existierende Normalität. 75 Prozent der befragten BVB-Mitglieder beschäftigen demnach ausländische Fachkräfte; rund die Hälfte der Unternehmen gab an, dass ihre Entwicklerteams mit deutschen und ausländischen Spezialisten bestückt sind.