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12.07.1985 - 

Programme zur interaktiven grafischen Darstellung:

Iwis will FEM-Anwendungen optimieren

12.07.1985

BERLIN (pi) - Um zwei Programme hat die Iwis, Ingenieurbüro für wissenschaftliche Software GmbH aus Berlin, ihre Produktfamilie "Cadfem" erweitert. Der Preprozessor "Babofem" ist zur Bandbreitenoptimierung von Systemmatrizen bestimmt, der Postprozessor "Plotfem" dient zur interaktiven grafischen Datensatzkontrolle und Ergebnisauswertung.

"Plotfem" ist ein Programm zur grafischen Darstellung von Daten und Ergebnissen aus Rechnungen die mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode erstellt wurden. Der gesamte Ablauf der Software wird durch Bildschirmmenüs gesteuert.

Durch die Definition einer eigenen in Form von Masken realisierten Grafikschnittstelle, die nur grafische Primitiva benutzt, soll der Anschluß an die Plotsoftware aller Hardwarehersteller gewährleistet werden. Eine unabhängige Datenschnittstelle sorgt für den Anschluß an jedes FEM-Programm. Als Programmiersprache kommt Fortran IV zum Einsatz.

Zielsetzung von "Babofem" ist es, den Bereich der Datensatzerstellung beziehungsweise -änderung von der Wahl einer günstigen Knotennumerierung zu entlasten und trotzdem minimale Bandbreiten zu ermöglichen.

Die Konzeption von "Babofem" als eigenständiges Programm soll den Einsatz bei FEM-Programmen ohne eigenen Optimierer sowie die Steuerbarkeit der Optimierung ermöglichen. Der Anbieter geht davon aus, daß ein solches Vorgehen wirtschaftlicher sei, da die Optimierung nicht bei jeder FEM-Rechnung wiederholt werden muß. Jede Rechnung wird durch ein detailliertes Protokoll dokumentiert.

Das Programm enthält einen Grafikteil zur Darstellung der Besetzung der Systemmatrix vor und nach der Optimierung.

Die Dateneingabe erfolgt als reduzierter FEM-Datensatz. Dieser wird in gleicher Form mit optimierter Knotennumerierung wieder ausgegeben. Durch vom Optimierungsteil getrennte Eingabe- und Ausgabemodule soll der Anschluß an FEM-Programme gewährleistet werden.