Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.03.2003 - 

Der Anwender als Personal Area Network

Ixi trennt Funkmodul vom Handy

MÜNCHEN (hi) - Ixi Mobile hat eine interessante Antwort auf die Frage gefunden, welches Endgerät mit welchem mobilen Übertragungsstandard der Anwender benötigt. Während die bekannten Handy-Hersteller immer mehr Funktionen in ein Endgerät packen, setzt Ixi auf spezialisierte Devices, die über ein Gateway mit den Mobilfunknetzen kommunizieren.

Zwar hat das teuer bezahlte Handy erst ein halbes Jahr auf dem Buckel, doch es gehört bereits zum alten Eisen, denn es unterstützt die neuesten Softwarestandards oder Übertragungsprotokolle nicht. Oder das Multitalent liegt unbeachtet in der Ecke, da es aufgrund seiner Komplexität den Anwender überfordert.

Die kalifornische Ixi Mobile geht einen anderen Weg: Sie wendet sich von den Multitalenten ab und setzt auf spezialisierte Endgeräte wie Handy, Kamera oder Messenger. Gleichzeitig lösen sich die Kalifornier von der Vorstellung, dass das Funkmodul zur Verbindung mit Handy-Netz oder WLAN-Hotspot zwangsläufig in das jeweilige Endgerät eingebaut werden muss. Sie präferieren ein zentrales Kommunikationsmodul, das sich der Benutzer an den Gürtel hängt. Dieses Personal Mobile Gateway (PMG) ist dann für die Verbindung zu den Weitverkehrsnetzen, also Hotspot oder Handy-Netz, zuständig. Gleichzeitig fungiert das PMG als eine Art Router für das Personal Area Network (PAN), in dem sich Endgeräte wie Kamera und Messenger befinden. Diese Geräte kommunizieren wiederum mit dem Gateway über Bluetooth.

Laut Ixi bietet dieser Ansatz gleich mehrere Vorteile: Durch die Auslagerung des Funkteils in ein externes Gerät am Gürtel können leistungsfähigere Akkus verwendet werden. Zudem stehe so mehr Raum in den Endgeräten selbst zur Verfügung, um etwa leistungsfähigere Prozessoren einzusetzen. Umgekehrt könnten die Devices aber auch weiter miniaturisiert werden. Ferner biete der Ansatz einen größeren Investitionsschutz, da bei einem Wechsel des Funkstandards nur das PMG auszutauschen ist.