Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

21.04.2005

Ixos-Archiv wird Teil der Opentext-Plattform

Der Content-Management-Spezialist integriert zugekaufte Software über J2EE.

Opentext präsentierte anlässlich seiner Münchner Konferenz Livelink Up die "Livelink ECM Platform". Es handelt sich dabei um ein Rahmenwerk auf Basis der Java 2 Enterprise Edition (J2EE), das für die Komponenten des hauseigenen Enterprise-Content-Management-(ECM-) Portfolios eine Reihe von gemeinsamen Diensten anbietet. Dazu zählen die Unterstützung für verteilte Transaktionen, Persistenz und Indizierung sowie Cluster-Fähigkeit. Dieser ECM-Unterbau umfasst zudem ein zentrales Benutzerverzeichnis, eine Workflow-Engine sowie eine gemeinsame Dokumentenablage.

Durch die Übernahme von Ixos, Gauss, Artesia und anderen kleineren Anbietern steht Opentext vor der Aufgabe, eine heterogene Produktsammlung nach und nach auf diese neue Grundlage zu portieren. Neben der Nutzung gemeinsamer Basisdienste können die darauf aufsetzenden Applikationen dort gegenseitig auf ihre jeweiligen Funktionen zugreifen. Die neue Architektur wurde bereits Ende 2004 angekündigt. Als erste Anwendung auf dieser Basis lieferte Opentext damals das Collaboration-Werkzeug "Touchpoint" aus.

Drehscheibe für Dokumente jeglicher Herkunft

Die offizielle Vorstellung der ECM-Plattform geht nun einher mit der Integration einer der großen Anwendungen, der von Ixos stammenden Archivierungslösung. Durch die Einbindung in das ECM-Rahmenwerk besteht nun die Möglichkeit, alle im Rahmen der ECM-Suite anfallenden Dokumente zu archivieren. Das betrifft E-Mails, Dokumente aus ERP-Systemen, aber auch Chats, die Benutzer über Instant Messaging führen.

Eine weitere Ankündigung auf der Veranstaltung betraf die Unterstützung für JSR-170. Das ist ein Java-Standard für den einheitlichen Zugriff auf Content-Repositories, der momentan noch im Rahmen des Java Community Process (JCP) entwickelt wird. Er wurde von der Schweizer Firma Day Software initiiert, und mittlerweile beteiligen sich die meisten Branchengrößen an seiner Entwicklung. Die IBM will diese Technik etwa nutzen, um ihr heterogenes Portfolio bei Content- und Dokumenten-Management zu integrieren. Opentext sieht darin vornehmlich ein Instrument, um externe Dokumentendatenbanken in die eigene ECM-Plattform einzubinden. Bisher dienen diesem Zweck die "Application Doorways". Mit dem voraussichtlichen Erfolg von JSR-170 dürfte die proprietäre Technik jedoch an Bedeutung verlieren. (ws)