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04.05.2001 - 

Lizenzgeschäft rückläufig

Ixos bekommt die Kosten in den Griff

04.05.2001
MÜNCHEN (CW) - Nach einschneidenden Umstrukturierungen im vergangenen Jahr war der Ixos Software AG bereits im zweiten Quartal die Rückkehr in die schwarzen Zahlen gelungen. Im jetzt abgeschlossenen dritten Quartal konnte der Spezialist für Dokumenten-Management-Software die positive Entwicklung bestätigen.

Mit einem Gewinn nach Steuern von 5,1 Millionen Euro gelang dem Unternehmen eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Fehlbetrag aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von minus 2,9 Millionen Euro. 2,7 Millionen Euro des jetzigen Überschusses stammten allerdings aus dem Verkauf einer 31-prozentigen Beteiligung an dem Startup Memiq an die Mitgesellschafter Hypo-Vereinsbank und Vodafone.

Der Umsatz des in Grasbrunn bei München ansässigen Unternehmens stieg von 28,4 Millionen Euro im Vorjahresquartal lediglich verhalten auf 29 Millionen Euro. Aufgrund der schwachen Konjunktur in den USA, wo die Bayern den größten Teil ihres Umsatzes erzielen, waren die Lizenzeinnahmen von 16,2 auf 11,9 Millionen Euro zurückgegangen. Die Kunden verzögerten ihre Kaufentscheidungen, hieß es.

Die Einbußen konnte Ixos jedoch durch Mehreinnahmen im Servicegeschäft wettmachen. Hier wuchsen die Einkünfte von 7,8 Millionen auf 10,4 Millionen Euro. Außerdem gelang es dem Unternehmen, die Gesamtkosten im dritten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 25 Prozent zu senken und damit einen operativen Gewinn von 2,2 Millionen Euro (Vorjahr: minus 7,4 Millionen Euro) zu erzielen.