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22.08.2003 - 

Nettoergebnis im Minus

Ixos bleibt weiter unter Druck

MÜNCHEN (CW) - Im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2003 ist dem Content-Management- und Archivspezialisten Ixos kein finanzieller Befreiungsschlag gelungen.

Wie alle größeren Softwareanbieter für den Enterprise-Markt leidet auch die Münchner Ixos AG unter der Investitionszurückhaltung der Kunden. Große Projekte sind selten geworden, und selbst für mittlere Verträge müssen sich die IT-Lieferanten inzwischen gehörig strecken. Dennoch konnte die Company im vergangenen Geschäftsjahr den Umsatz steigern, und zwar von 122 Millionen auf 127,1 Millionen Euro. Ursprünglich hatte Ixos angekündigt, dass die Einnahmen um mehr als zehn Prozent zulegen, doch im Mai wurden die Vorgaben auf ein - nun knapp verfehltes - Wachstum von fünf Prozent gedrosselt.

Allerdings wurden außer den eigenen Prognosen im vierten Fiskalquartal auch die Erwartungen der Analysten verfehlt: Diese hatten einen Umsatz von 36 Millionen Euro vorhergesagt, Ixos lieferte 35,2 Millionen Euro. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang von knapp einem Prozent. Als operatives Ergebnis (Ebit) forderten die Analysten zwei bis 3,7 Millionen Euro ein, Ixos lieferte lediglich 877000 Euro. Statt eines Nettogewinns von 2,5 Millionen Euro wie im Vorjahr blieb nun unter dem Strich sogar ein Verlust von 1,2 Millionen Euro.

Das Jahresergebnis wurde vor allem durch die Zukäufe Obtree und Powerwork belastet. Ixos hatte die Anbieter von Content-Management- und Workflow-Tools Anfang des Jahres akquiriert, um sich einen Werkzeugkasten für das Enterprise-Content-Management (ECM) zusammenzustellen. Hier liefern sich die Münchner ein Rennen mit den US-amerikanischen Anbietern Filenet, Documentum und IBM.

Das operative Ergebnis lag mit 132000 Euro nur knapp im Plus, während im Vorjahr ein Profit von 7,7 Millionen Euro angefallen war. Der Nettoüberschuss von 6,8 Millionen Euro im Vorjahr ließ sich ebenfalls nicht halten, das Ergebnis 2003 fiel auf minus 3,96 Millionen Euro. Für das laufende Jahr erwartet die Company eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent bei operativen Profiten. (ajf)