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18.04.2003 - 

Einmaleffekte trüben das Ergebnis

Ixos verfehlt eigene Vorgaben

MÜNCHEN (CW) - Der Dokumenten- und Content-Management-Spezialist Ixos hat im ersten Quartal weniger Geld eingenommen als erwartet. Damit scheinen sich die eigenen Jahresprognosen kaum noch erfüllen zu lassen. Zudem wurden Verluste erwirtschaftet.

Nach vorläufigen Zahlen setzte Ixos in seinem dritten Fiskalquartal (Ende: 31. März) rund 31,5 Millionen Euro um. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren noch 32,1 Millionen Euro eingenommen worden. Das Unternehmen begründete dies mit der verschärften wirtschaftlichen Situation sowie der politischen Unsicherheit, was bei Kunden dazu geführt habe, "bereits getroffene Kaufentscheidungen" zu revidieren. So sei der Umsatz mit Lizenzen im Berichtszeitraum um 20 Prozent gesunken.

Dies habe sich auch auf das operative Ergebnis ausgewirkt, hieß es. So rechnet Ixos in den ersten drei Monaten des Jahres mit einem Verlust vor Zinsen und Steuern von 2,5 Millionen Euro, nachdem im gleichen Zeitraum 2002 noch ein Gewinn von 2,6 Millionen Euro erwirtschaftet worden war. Allerdings wird das Ergebnis, wie im Vorfeld angekündigt, durch Einmaleffekte von drei Millionen Euro für die Integration zweier im Januar getätigter Übernahmen belastet. Im laufenden Quartal wirtschaftet das Unternehmen nach eigenen Angaben wieder profitabel.

In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres hatte Ixos den Umsatz noch wie geplant um zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 60,6 Millionen Euro steigern können. Durch die Ende Januar eingeleiteten Akquisitionen von Obtree Technologies und Powerwork prognostizierte das Unternehmen ein Umsatzwachstum für das gesamte Geschäftsjahr, das über dem im Vorjahr angekündigten Plus von zehn Prozent liegen wird. Damals waren 122,8 Millionen Euro umgesetzt worden. Die endgültigen Zahlen für das erste Kalenderquartal will Ixos am 6. Mai bekannt geben. (ajf)