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25.01.2002 - 

Advanced Planner 4.0 erweitert SCM-Funktionen

J.D. Edwards hilft beim Planen von Supply Chains

MÜNCHEN (fn) - Der ERP-Spezialist J.D. Edwards hat mit "Advanced Planning 4.0" eine neue Version seiner Supply-Chain-Management-(SCM-)Planungssoftware auf den Markt gebracht. Laut Hersteller können Anwender damit detailliertere Lieferzusagen machen, die zu einer höheren Rentabilität von Aufträgen führen.

Mit Advanced Planning lassen sich neue Szenarien in dem SCM-Tool "Strategic Network Optimization" simulieren. Firmen sollen auf diese Weise fundiertere Informationen über Betriebsstättenwahl, Kapazitätszuordnung und Bevorratung für den Aufbau eines Zuliefernetzes erhalten.

Zudem erhalten Anwender Funktionen, um Kunden genauere Lieferzusagen zu machen. "Available-to-Promise" ermittelt, ob ein Auftrag erfüllt werden kann, indem es nach den erforderlichen Lagerbeständen fahndet, ganz gleich, wo diese sich in der Lieferkette gerade befinden. Das Tool "Capable to Promise" soll es Vertriebsmitarbeitern erlauben, im SCM-System nach den für die Erfüllung eines Auftrags erforderlichen Fertigungskapazitäten sowie Materialien zu suchen. Entsprechend der Lagersituation kann dies in Bestellungen von Teilen bei angebundenen Lieferanten resultieren, wobei eine Berechnung der Lieferzusage die vom Supplier genannten Termine berücksichtigt.

Für die meisten Aufträge unterbreitet die SCM-Software automatisch einen Terminvorschlag. Sind die Anforderungen komplex, müssen die Vertriebsexperten aus einer Reihe von Varianten auswählen. Um die optimale Konstellation zu ermitteln, sollen sie das neue Modul "Profitability to Promise" heranziehen. Damit lassen sich verschiedene Kombinationen von Lieferzeiten und Produktionskosten durchspielen.

Zusätzliche Features erhielt auch das Modul für Produktions- und Distributionsplanung (PDP). Über eine Berichtsfunktion auf Basis von "Microsoft Excel" sind Anwenderunternehmen nun in der Lage, Mitgliedern der Zulieferkette umfangreiche Informationen in Form von Excel-Dateien zukommen zu lassen. Dieser Mechanismus ist für enge Geschäftsbeziehungen gedacht. Für alle anderen SCM-Teilnehmer steht über den neuen "Collaborative Web-Client" ein Web-Zugriff auf diese Daten zur Verfügung.

Das SCM-Angebot des amerikanischen Softwarehauses besteht aus SCM-Execution-Funktionen, die im ERP-System "Oneworld XE" implementiert werden, sowie dem nun überarbeiteten Planungswerkzeug. Für Letzteres sollen sich auch Kunden erwärmen, die keine Business-Software des Herstellers gekauft haben, beispielsweise Baan- und SAP-Anwender.

Entscheidungshilfen"Available-to-Promise": Auflisten des verfügbaren Lagerbestands innerhalb der Supply-Chain.

"Capable-to-Promise": Suche nach noch freien Fertigungskapazitäten innerhalb des Unternehmens, um einen Auftrag zu erfüllen.

"Profitable-to-Promise": Ermittlung, was es kosten würde, einen Auftrag anzunehmen, wobei sich verschiedene Szenarien unter Berücksichtigung von Lieferterminen sowie Transport- und Herstellungskosten durchspielen lassen.