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18.05.2001 - 

Acht Prozent der Belegschaft werden entlassen

J.D. Edwards mit geringerem Verlust

MÜNCHEN (CW) - Der Softwareanbieter J.D. Edwards hat im Vorfeld der für den 23. Mai geplanten Veröffentlichung der Geschäftsergebnisse für das zweite Quartal erklärt, diese könnten positiver ausfallen als von Finanzanalysten prognostiziert.

Etwas vage formulierte Unternehmenssprecher John Sawyer, seine Firma müsse für das zweite Quartal einen Verlust verzeichnen. Dieser werde aber niedriger ausfallen als von den Finanzexperten von Thomson Financial/First Call erwartet. Akquisitions- und Restrukturierungskosten wären darin allerdings nicht eingerechnet. Die Analysten waren bei einem geschätzten Umsatz von 210 bis 215 Millionen Dollar von einem Verlust von fünf Cent pro Aktie ausgegangen.

J.D.Edwards gab gleichzeitig bekannt, dass es seine Belegschaft weltweit um fast acht Prozent - rund 400 Mitarbeiter - reduzieren werde. Nachdem die Aktie vorübergehend um 14 Cent an Wert verloren hatte und an der Wallstreet für 8,09 Dollar gehandelt worden war, schoss sie nach der Bekanntgabe der vorläufigen Quartalsergebnisse auf immerhin 9,96 Dollar hoch.

Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte das Unternehmen 1,7 Millionen Dollar beziehungsweise zwei Cent pro Aktie Gewinn gemacht bei einem Umsatz von 231 Millionen Dollar. Dieses Ergebnis werde man - gerechnet auf die "normalen Operationen" - im zweiten Quartal des laufenden Jahres "signifikant übertreffen", sagte der Firmensprecher weiter. Die Einkünfte aus Lizenzgebühren dürften sich auf 63 Millionen Dollar summieren. Dies wäre deutlich weniger als noch im zweiten Vierteljahr des Vorjahres, als J.D. Edwards 81,7 Millionen Dollar erwirtschaftete.

Die Entlassungen sind Teil eines mittelfristig angelegten Plans, die Kosten bis Mitte 2002 um 75 Millionen Dollar zu reduzieren. Der Vorstandsvorsitzende von J.D. Edwards, Ed McVaney, sagte hierzu, er sei erfreut über den "erheblichen Fortschritt, den das Unternehmen in den vergangenen 90 Tagen gemacht habe".