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02.10.1998 - 

Nächste One-World-Version kommt im Dezember

J.D. Edwards wartet mit Kunden-Management auf

Nachdem andere Business-Software-Anbieter bereits Produkte für das Kundenservice-Management vorgestellt haben, zieht J.D. Edwards nun mit CSMS gleich. Gemeinsam mit zehn meist international operierenden Firmen, die auch zu den Betatestern gehören, wurde das Programm entwickelt.

CSMS soll Anwenderfirmen in die Lage versetzen, das Service- und Supportangebot auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden auszurichten. J.D. Edwards hat sein Produkt insbesondere für Serienfertiger sowie für Firmen konzipiert, die Build-to-Order-Fertigung betreiben und dabei auch Dienstleistungen anbieten.

Nach Herstellerangaben erlaubt es die Softwaresuite, jede Form des Kundenkontakts vom Service-Auftrag bis zur Supportanfrage über die vier Module des Kundenservice-Management-Systems abzuwickeln.

Das Modul "Call Center Management" hält Funktionen zur Verwaltung von Anrufen bereit. Beispielsweise lassen sich Anfragen in eine Warteschlange einreihen und entsprechend der Verweildauer abarbeiten. Die Mitarbeiter erhalten über ihren Desktop Zugriff auf Kunden- und Produktdaten, um Fragen schnell beantworten zu können.

Im "Installed-Base Management" (Bestandskundenverwaltung) sind alle Informationen gespeichert, die der Service-Angestellte benötigt. Gleichzeitig soll der gesamte Lebenszyklus eines Produkts hier abgebildet werden. Außerdem dient diese Datenbasis dem Marketing, um bei der bestehenden Kundschaft gezielt für neue Produkte oder Features zu werben.

Über das Modul "Service Contract Management" lassen sich die Serviceverträge verwalten. Der Anwender kann beispielsweise die vertraglich vereinbarte Antwortzeit bei einer Störungsmeldung eingeben. Ferner dient dieses Element des CSMS dazu, Kunden herauszufiltern, deren Garantievertrag abläuft, um ihnen einen Wartungsvertrag anzubieten.

Die Funktion "Service Order Management" (Servicevertragsverwaltung) wurde entwickelt, damit der Anwender alle an einem Service-Auftrag Beteiligten kontrollieren kann. Dies schließt das Koordinieren von Servicetechnikern sowie die Beschaffung von Ersatzteilen mit ein. Ferner generiert das System Aufträge für die vorbeugende Wartung.

Die Software soll im Dezember mit der Enterprise-Resource-Planning-Lösung "One World 7.3.3" auf den Markt kommen. Sie unterstützt die gleichen Plattformen wie die ERP-Lösung des Anbieters, also AS/400, Unix und Windows NT. Nach Angaben der deutschen Niederlassung von J.D. Edwards ist eine Integration mit dem älteren Produkt "World" nicht vorgesehen.