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02.06.2000 - 

Spots mit Bild und Ton statt Banner

J-point belohnt Surfer für das Anschauen von Werbung

BERLIN (CW) - Damit Surfer Online-Werbung anschauen, hat sich das Münchner Startup-Unternehmen J-point AG ein Punktesystem ausgedacht, bei dem die Internet-Nutzer für das Anschauen belohnt werden.

Der Internet-User muss sich bei J-point online registrieren und seine Interessen mitteilen. Außerdem muss er eine spezielle Software installieren, die auf "Macromedia Flash" basiert. Dies ist nötig, da ihm statt Bannern kurze, vertonte Spots vorgespielt werden, wobei die Inhalte auf das jeweilige Profil abgestimmt sind. Während des Surfens lädt die J-point-Software die Werbung im Hintergrund. In der Windows-Statusleiste blinkt ein Icon, wenn ein Spot vollständig übertragen wurde. Der User entscheidet, wann er die Botschaft ansehen möchte. Als Belohnung dafür erhält er Punkte gutgeschrieben, die er dann gegen Prämien eintauscht. Außerdem nimmt er an Gewinnspielen teil.

"Dieses Verfahren erzielt Klickraten von über 50 Prozent und liefert Werbetreibenden über die Profile eine hohe Zielgenauigkeit", umreißt Vorstand Jan Weber die Vorteile von J-point. Dagegen würden Online-Nutzer Bannerwerbung üblicherweise weit weniger anklicken, um auf die Site der werbenden Firma zu gelangen - falls nicht sowieso Web-Washer und Co. die Internet-Anzeigen ausblenden. Auch an der Akzeptanz bei den Surfern zweifelt Weber nicht. Schließlich entscheide der J-point-Nutzer selbst, wann er sich von dem Filmchen berieseln lässt. Bisher waren Pop-up-Fenster oder Interstitials (kurze Werbespots, die den ganzen Bildschirm ausfüllen und nicht einfach weggeklickt werden können) üblich, wenn es darum ging, multimediale Werbung im Internet zu zeigen, doch sie werden nach Ansicht von Weber vom Online-Nutzer eher als störend empfunden.