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VSI-Vertreter geben guenstige Prognose ab


22.03.1996 - 

Jaehrlich 15 Prozent mehr Jobs in der deutschen Softwarebranche

Das Marktvolumen an Standardsoftware betraegt in Deutschland nach Aussagen des Microsoft-Geschaeftsfuehrers und VSI- Vorstandsvorsitzenden Rudolf Gallist derzeit etwa 1,5 Milliarden Mark. Bis zum Jahr 2000 werde fuer die Softwarebranche ein jaehrliches Wachstum von mindestens 15 Prozent prophezeit. In dieser Groessenordnung werde auch das Jobangebot steigen.

Neue Arbeitsplaetze entstuenden vor allem in deutschen Softwarehaeusern und im Umfeld amerikanischer Hersteller, deren Produkte von deutschen Partnern wie Systemhaeusern, Beratungsunternehmen und dem Handel am hiesigen Markt vertrieben und eingesetzt wuerden. Zu den Wachstumsmaerkten zaehlten der Kommunikations- und Netzwerkmarkt sowie der boomende Home-Markt.

<H4>Softwarebranche bietet interessante Chancen</H4>

Zwar werde der europaeische Markt bei Standardsoftware, so Robert Gatz von der Autodesk GmbH, nach wie vor von amerikanischen Herstellern dominiert, mit Blick auf das Marktvolumen hat Europa Amerika aber bereits ueberfluegelt. Dies eroeffne der deutschen Software-Industrie neue Chancen und Betaetigungsfelder. Der Globalisierung der Arbeitsprozesse und der Verlagerung von Jobs in Billiglohnlaender muesse indes Qualitaetsarbeit entgegengesetzt werden.

Das Stellenangebot in der Software-Industrie ist nach Beobachtung von Willy Soehngen, Vice-President Central Europe & Eastern Europe der Novell GmbH, sehr vielschichtig und reicht von der Software- Entwicklung ueber Projektierung und technischen Support bis hin zu Marketing und Vertrieb.

Das Durchschnittsalter der Mitarbeiter von Softwarehaeusern liegt laut VSI bei 32 Jahren. Diese Zahl druecke das Vertrauen der Hersteller in den Nachwuchs und die guten Aufstiegschancen in der IT-Branche aus. Eine schnelle Karriere erfordere vom Nachwuchs allerdings fruehzeitiges Engagement und hohe Flexibilitaet.

Zur Hochschulausbildung aeusserte sich Professor Joachim Swoboda vom Lehrstuhl fuer Datenverarbeitung an der TU Muenchen. Er ist mit den Gegebenheiten recht zufrieden, denn die Ausbildung in Europa und speziell in Deutschland finde nach seiner Meinung auf sehr hohem Niveau statt. Allerdings sollten kuenftig auch nicht-technische Inhalte in Wahlveranstaltungen angeboten werden, um dem faecheruebergreifenden Anspruch im Berufsleben besser gerecht zu werden.

Im Rahmen der Veranstaltung ueberreichte Rudolf Gallist in seiner Funktion als VSI-Vorstandsvorsitzener Professor Swoboda eine Scheck in Hoehe von 20 000 Mark fuer seinen Lehrstuhl. Mit dieser Spende wird ein neuer World-Wide-Web-Server angeschafft, der Studenten den beschleunigten und kostenlosen Zugang zum Internet ermoeglicht.