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18.10.2002 - 

Gründergeneration zieht sich aus dem Unternehmen zurück

Jaeschke verlässt PSI-Vorstand

MÜNCHEN (mo) - Nach mehr als 30 Jahren verlässt der Gründer der PSI AG das Unternehmen. Mit Dietrich Jaeschke scheidet auch dessen langjähriger Mitstreiter Ali-Akbar Alizadeh-Saghati aus.

Jaeschke und Saghati räumen das Feld zum 30. November und damit früher als geplant. Der Vorstandsvertrag von Jaeschke (63) wäre noch bis März 2003 gelaufen, Saghati (59) hätte noch mindestens bis Ende kommenden Jahres im Vorstand verbleiben sollen. Doch dem Vernehmen nach soll die Zusammenarbeit zwischen Jaeschke und dem neuen Vorstandsmitglied Harald Schrimpf nicht ganz reibungslos gewesen sein. Schrimpf (38) war im August in den Vorstand gekommen und gilt als harter Controller. Jaeschke wird nachgesagt, das Unternehmen an der kurzen Leine geführt zu haben.

Dietrich Jaeschke ist Mitbegründer des Unternehmens. Von 1969 an war er geschäftsführender Gesellschafter der PSI GmbH und seit 1994 Mitglied des Vorstandes der PSI AG Berlin. Sein Verantwortungsbereich liegt in der strategischen Ausrichtung und im Marketing und Vertrieb. Ali Saghati leitete seit 1974 das Geschäftsfeld Consulting und war maßgeblich am Aufbau des Unternehmens beteiligt.

Schrimpf will nun die Bereiche stärken, die auch in den vergangenen zwei Jahren profitabel waren. Das ist vor allem das Segment Netz-Management, das Netzleittechnik für Versorgungsunternehmen anbietet. Mit diesem Geschäftsfeld ist PSI groß geworden. Dagegen schwächelt die ERP-Sparte. Vor allem die Unternehmenssoftwareeinheit Psipenta Software und die Logistiksparte PSI Logistics haben starke wirtschaftliche Probleme. Trotzdem sollen die entsprechenden Programme weiter entwickelt und verkauft werden. Dabei setzt Schrimpf vor allem auf Großkunden sowie auf einen Ausbau des Vertriebs.